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Mittwoch, 15. Mai 2013

Ayatu-l-kursi


Abu Huraira رضي الله عنه berichtete:
Allahs Gesandter صلى الله عليه وسلم gab mir die Aufgabe, die Zakah des Ramadan zu bewahren. Als ich meine Aufgabe ausübte, kam jemand und wühlte in den Nahrungsmitteln herum. Daher ergriff ich ihn mit Gewalt. Ich sagte: “Ich werde dich zum Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم bringen!“
Der Mann sagte: “Wahrlich, ich bin arm und habe Familienangehörige. Ich bin in großer Not.”
Daher ließ ich ihn gehen. Da sagte der Prophet صلى الله عليه وسلم: “O Abu Huraira, was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?“
Ich sagte: “Oh Gesandter Allaahs, er beklagte sich in großer Not zu sein, und dass er eine Familie habe. Deswegen ließ ich ihn gehen.”
Der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete: “Gewiss hat er gelogen, und er wird wiederkommen.“
Da ich wusste, dass er zurückkehren würde, wartete ich im Liegen auf ihn. Als er kam und in den Nahrungsmitteln herumzugraben begann, packte ich ihn und sagte: “Ich werde dich gewiss zum Gesandten Allaahs صلى الله عليه وسلم bringen.”
Er bat: “Lass mich gehen! Wahrlich, ich bin arm und habe eine Familie. Ich werde nicht zurückkehren.“
Daher hatte ich Mitleid mit ihm und ließ ihn gehen. Am nächsten Morgen sagte der Gesandte Allaahs صلى الله عليه وسلم: “O Abu Huraira, was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?“
Ich erwiderte, dass er sich über seine große Not beschwert und dass er eine Familie (zu versorgen) habe und ich ihn daher hatte gehen lassen.
Der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete: “Gewiss hat er gelogen, und er wird wieder kommen.” Daher wartete ich auf ihn und packte ihn, als er begann, die Lebensmittel um sich herumzustreuen. Ich sagte: “Ich nehme dich mit zum Gesandten Allaahs صلى الله عليه وسلم. Dies ist das dritte Mal, obwohl du versprochen hast, nicht wieder zu kommen. Trotz alldem bist du zurückgekommen!“
Er sagte: “Lass mich dich einige Worte lehren, durch die Allaah dir großen Nutzen zuteil werden lässt.“
Ich sagte: “Welche Worte sind dies?“
Er sagte: “Wann immer du zu Bett gehst, lies den Schemelvers (Al-Baqarah / 2:255), von Anfang bis zum Ende. Wenn du dies tust, wird ein Wächter Allaahs immer mit dir sein, so dass der Schaytaan sich dir bis zum Morgen nicht nähern wird.” Danach ließ ich ihn gehen.
Am nächsten Morgen sagte der Gesandte Allaahs صلى الله عليه وسلم: “Was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?”
Ich antwortete, dass er mich einige Worte lehren wollte, durch die Allaah mir Nutzen erweisen würde. Als der Prophet صلى الله عليه وسلم fragte, welche dies seien, erwiderte ich, man solle den Schemelvers aufsagen, bevor man zu Bett gehe. Ebenso erzählte ich ihm, dass dann ein Wächter von Allaah mit mir sein und Satan sich mir nicht nähern würde, bis ich am Morgen aufwachte. Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: “Wahrlich, er hat die Wahrheit gesprochen, obwohl er ein offensichtlicher Lügner ist. O Abu Huraira, weißt du mit wem du die letzten drei Nächte gesprochen hast?“
Ich antwortete: “Nein.”
Und er antwortete: “Es war der Schaytaan.”
Überliefert von Al-Bukhary
وعن أبي هريرة رضي الله عنه قال‏:‏ وكلني رسول الله صلى الله عليه وسلم بحفظ زكاة رمضان، فأتاني آتٍ، فجعل يحثو من الطعام، فأخذته فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم قال‏:‏ إني محتاج، وعلي عيال، وبي حاجة شديدة، فخليت عنه، فأصبحت، فقال رسول الله صلى الله عليه وسلم ‏:‏‏”‏ يا أبا هريرة، ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله شكا حاجة وعيالا، فرحمته، فخليت سبيله‏.‏ فقال‏:‏ ‏”‏ أما إنه قد كذبك وسيعود‏”‏ فعرفت أنه سيعود لقول رسول الله صلى الله عليه وسلم فرصدته، فجاء يحثو من الطعام، فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم، قال‏:‏ دعني فإني محتاج، وعلي عيال لا أعود، فرحمته فخليت سبيله، فأصبحت فقال لي رسول الله صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏يا أبا هريرة، ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله شكا حاجة وعيالا فرحمته، فخليت سبيله، فقال‏:‏ ‏”‏إنه قد كذبك وسيعود‏”‏ فرصدته الثالثة‏.‏ فجاء يحثو من الطعام، فأخذته، فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم، وهذا آخر ثلاث أنك تزعم أنك لا تعود، ثم تعود‏!‏ فقال‏:‏ دعني فإني أعلمك كلمات ينفعك الله بها، قلت‏:‏ ما هن‏؟‏ قال‏:‏ إذا أويت إلى فراشك فاقرأ آية الكرسي، فإنه لن يزال عليك من الله حافظ، ولا يقربك شيطان حتى تصبح، فخليت سبيله فأصبحت، فقال لي رسول الله صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏ ‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله زعم أنه يعلمني كلمات ينفعني الله بها، فخليت سبيله‏.‏ قال‏:‏ ‏”‏ما هي‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ قال لي‏:‏ إذا أويت إلى فراشك فاقرأ آية الكرسي من أولها حتى تختم الآية‏:‏ ‏{‏الله لا إله إلا هو الحي القيوم‏}‏ وقال لي‏:‏ لا يزال عليك من الله حافظ، ولن يقربك شيطان حتى تصبح، فقال النبي صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏أما إنه قد صدقك وهو كذوب، تعلم من تخاطب منذ ثلاث يا أبا هريرة ‏”‏ ‏؟‏ قلت‏:‏ لا، قال‏:‏ ‏”‏ذاك شيطان‏”‏ ‏(‏‏(‏رواه البخاري‏)‏‏)‏‏.‏
Riyadu-s-Salihien 9, 1020

Sich bei jeder Tat eine gute Absicht vergegenwärtigen

Bismillahi r-Rahman r-Rahim
Allah umsorge dich! Sei informiert, dass sich alle guten Taten, die du verrichtest, wie schlafen, essen, Geld verdienen, u.a. in Gehorsam Allah gegenüber verwandeln können, für die der Moslem Tausende von Gutschriften bei Allah erhält unter der Bedingung, dass er dabei beabsichtigt, dadruch Allah nahe zu kommen. Der Prophet, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, sagte: “Taten hängen von der Absicht ab, und jeder erhält das, was er beabsichtigt hat...” (bei Bukhary und Muslim überliefert)
Ein Beispiel: Der Muslem geht früh zu Bett, um zum Nacht- oder Morgendämmerungsgebet aufstehen zu können. Dann wird sein Schlaf zu einem Gottesdienst. So ist es auch mit den anderen erlaubten Dingen

Hadith: Niyyah (Absicht)

'Umar bin Al-Khattab, radiallahu 'anhu, berichtete: Der Gesandte Allahs, sallallahu 'aleihi wa sallam, sagte: „Wahrlich, die Taten sind
entsprechend den Absichten, und jedem Menschen steht das zu, was er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und Seines Gesandten willen unternimmt, dessen Auswanderung ist für Allah und Seinen Gesandten, und wer seine Auswanderung des irdischen Lebens willen unternimmt, es zu erlangen, oder wegen einer Frau, sie zu heiraten, dessen
Auswanderung ist für das, um dessentwegen er auswandert." [Al-Bukhari und Muslim]
Erläuterung
Hinsichtlich einiger Ahadith war der Grund für diesen Hadith, dass eine Person einen Heiratsantrag an eine Frau namens Umm Qais sandte, welchen sie ablehnte, mit der Aussage, dass er nach Al-Madina auswandern müsse um sie zu heiraten. Folglich tat er dies aus diesem bestimmten Grund und die beiden heirateten dort. Wegen diesem Ereignis wurde dieser Mann unter den Gefährten bekannt als Muhajir Umm Qais. Auf der Grundlage dieses Hadiths sind die 'Ulama` der einstimmigen Meinung, dass die tatsächliche Basis der Taten die Niyyah (Absicht) ist und jedem hinsichtlich der Niyyah vergolten wird. Es ist wahr, dass sich die Niyyah im Herzen einer Person befindet, d.h. dass man erst eine Absicht bilden muss für das, was man beabsichtigt zu tun und man sollte diese nicht verbal äußern. Tatsächlich ist letzteres eine Bid'ah (Neuerung in der Religion), weil kein Beweis in der Shari'ah gefunden wurde. Der Punkt, der offensichtlich wird aus diesem Hadith, ist, dass Ikhlas (Aufrichtigkeit) ein Muss ist für jede Tat. In anderen Worten, für jede
rechtschaffene Tat sollte man nur das Wohlgefallen Allahs ersuchen, anderenfalls wird es nicht von Allah akzeptiert.

Sonntag, 12. Mai 2013

Hadith... mindestens ein gutes Wort


Adyy Ibn Hatim, radiallahu 'anhu, berichtete: „Der Prophet, sallallahu 'aleihi wa sallam, erwähnte das Höllenfeuer, nahm davor seine
Zuflucht bei Allah und wandte sich mit dem Gesicht ab. Er erwähnte abermals das Höllenfeuer, nahm davor seine Zuflucht bei Allah und wandte sich mit dem Gesicht ab.“ Schu`ba fügte hinzu: „Er tat es zweimal ohne Zweifel dann sagte er: „Hütet euch vor dem Höllenfeuer, auch dann, wenn es mit einer halben Dattel wäre, und wenn dies auch nicht möglich ist, dann mindestens mit einem guten Wort!“ [Al-Bukhari und Muslim]
Erläuterung
Dieser Hadith hebt den Punkt hervor, dass Sadaqah großen Nutzen hat und auch in seinem minimalen Umfang und Menge sie uns unsere
Sicherheit vor dem Höllenfeuer gewährleisten kann. Uns wird mitgeteilt, dass wenn wir nicht mal eine einzige oder halbe Dattel haben, um sie einer bedürftigen Person zu geben, wir es bewerkstelligen können den Selben Nutzen zu haben, durch das Sprechen zu ihm in
einem mitfühlenden Ton, vorausgesetzt wir haben Glauben in unserem Herzen.

über die Gaben Allahs nachdenken

بسم الله الرحمن الرحيم

Der Gesandte, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, sagte: „Denkt über die Gaben Allahs nach, denkt nicht über Allah nach.“ (von Al Tabaraani im Buch „Al Ausat“ und Al Bayhaqiyy im Buch „Al Schuab“ überliefert. Al Albani hat seine Erzählerkette als „hassan“ (zweite Stufe der Authentizität) eingestuft.
Eines der Dinge, die sich im täglichen und nächtlichen Leben des Muslims öfters wiederholt, ist das Gefühl, daß Allah ihn mit  Geschenken überschüttet hat. Wie zahlreich sind die Situationen, die ein Muslim so sieht und über die er hört, die es ihm zur Pflicht machen, über diese Gaben, in denen er lebt, nachzudenken, sie zu erwägen und Allah dafür zu danken.
1. Hast du über die Gabe Allahs nachgedacht, wenn du zur Moschee gehst und daß die Leute um dich herum diese Gabe nicht erhalten haben, besonders beim Morgendämmerungsgebet? Wenn du die Häuser der Moslems siehst, sie in tiefem Schlaf liegen, als ob sie tot seien? ( ( لا يصلح هاذا المثال فى الواقع الألمانى
2. Hast du die Gaben Allahs an dich gefühlt, während du auf der Straße gehst und verschiedene Dinge siehst? Der eine hatte einen Autounfall, aus dem Auto eines anderen erklingt die Stimme des Teufels (Gesang), usw. (( لا يصلح هاذا المثال فى الواقع الألمانى
3. Hast du die Gaben Allahs an dich gefühlt, während du die Nachrichten über die Welt liest: Hungersnöte, Überschwemmungen, verbreitete Krankheiten, Erdbeben, Kriege, Austreibung. Beim erfolgreichen Diener Allahs gehen die Gaben Allahs an ihn nicht
aus seinem Herzen und seinem Gefühl, und das in jeder Situation und bei jedem Anblick. Er lobt Allah und dankt Ihm immer für Seine Gaben: Religion, Gesundheit, Wohlergehen, Freisein von Übeln.
In einer Überlieferung über den Gesandten sagte dieser, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm: „Wer einen Geplagten sieht und sich dann sagt: ,Allah sei gelobt, daß Er mich von der Plage befreit hat, mit der er ihn prüft und der mich vielen Geschöpfen vorgezogen hat`, den trifft diese Plage nicht.“ (Al Tirmidhi stufte ihn als „hassan“ ein)

Hadith: starker Glaube

بسم الله الرحمن الرحيم

Suhaib, radiallahu 'anhu, berichtete, dass der Gesandte Allahs, sallallahu 'aleihi wa sallam, erzählte: "Man erzählt, dass es einst einen König gab, der einen Zauberer (in seinem Dienst) hatte. Als der Zauberer alt wurde, sagte er zu dem König: "Da ich jetzt alt werde, bestimme bitte einen jungen Mann, den ich die Zauberei lehren kann." Der König schickte also einen jungen Mann zu ihm, der in der Kunst der Zauberei unterrichtet werden sollte. Auf dem Weg des jungen Mannes zum Zauberer lebte ein Mönch, bei dem der Junge
zu sitzen pflegte und dessen Reden er gern lauschte. Der Junge war so erfreut durch das Gespräch mit dem Mönch, dass er sich immer zu dem Mönch auf den Weg setzte, wenn er zum Zauberer ging. Dies ließ den Jungen zu spät kommen, worauf der Zauberer ihn schlug. Als der Junge sich beim Mönch darüber beklagte, sagte der Mönch zu ihm: "Wenn du Angst vor dem Zauberer hast, sag ihm: 'Meine Leute hielten mich auf, und wenn du dich vor deiner Familie fürchtest, sag ihnen: 'Ich habe mich wegen des Zauberers verspätet.'" Diese Strategie setzte sich eine Zeitlang fort. Einst sah der junge Mann, dass ein gewaltiges Tier den Menschen den Weg blockierte. Der junge Mann sagte bei sich: 'Jetzt werde ich merken, ob der Zauberer besser ist oder der Mönch.' Er hob nun einen Stein auf und sagte: "Allah! Wenn das Verhalten des Mönches dir wohlgefälliger ist als die Tätigkeit des Zauberers, dann töte dieses Tier, so dass die Leute durch gehen können." Und dann warf er mit dem Stein nach dem Tier und tötete es, womit er den Leuten den Durchgang ermöglichte. Der junge Mann erzählte dieses dem Mönch, der zu ihm sagte: "Mein Sohn, heute bist du mir zuvorgekommen, und ich glaube, dass du jetzt ein Stadium erreicht hast, in dem du geprüft werden könntest. Sollte das geschehen, verrate mich nicht." Der junge Mann begann, Menschen zu heilen, die von Geburt an an Blindheit litten, unter Lepra und anderen Krankheiten. Diese Nachricht gelangte zu
einem königlichen Höfling, der erblindet war. Er ging zu dem jungen Mann mit vielen Geschenken und sagte: "All dieses wird dein sein, wenn du mich heilst." Der junge Mann sagte zu ihm: "Ich heile niemanden. Es ist Allah allein, der Heilung gewährt. Wenn du deinen Glauben an Allah bekundest, will ich für dich beten, und Er wird dir Gesundheit gewähren." Da sprach er seinen Glauben an Allah aus, Der ihm das Sehen wiedergab. Danach ging er zum königlichen Hof und saß dort wie gewöhnlich. Der König fragte ihn: "Wer hat
dir dein Sehen wiedergegeben?" Der Mann antwortete: "Mein Herr!" Der König fragte weiter: "Hast du einen Herrn außer mir?" Er antwortete: "Mein Herr und dein Herr ist Allah." Der König befahl, den Höfling gefangen zu nehmen und foltern zu lassen, bis er den Namen des jungen Mannes bekannt gab, und der wurde vor den Herrscher gebracht, der zu ihm sagte: "Mein Sohn, bist du in der
Zauberei so weit gekommen, dass du Leute vom Leiden der Blindheit, Lepra und anderen Gebrechen heilen kannst?" Der junge Mann sagte: "Ich heile überhaupt niemanden. Es ist Allah, der heilt." Da wurde auch er inhaftiert und gefoltert, bis er den König Namen und Wohnort des Mönchs wissen ließ. Dieser wurde ebenfalls herbei zitiert und aufgefordert, seinen Glauben zu widerrufen, was er aber verweigerte. Der König ließ daraufhin eine Säge holen, die mitten auf den Kopf des Mönches gesetzt wurde, und er wurde in zwei Teile entzwei geschnitten. Danach wurde nach dem Höfling des Königs geschickt, und er wurde aufgefordert, seinen Glauben zu leugnen. Er weigerte sich ebenfalls und wurde genauso gespalten. Dann wurde der junge Mann gebracht und aufgefordert, seinem Glauben zu entsagen, doch auch der weigerte sich, dies zu tun. Der König überantwortete den jungen Mann seinen Leuten und sagte
ihnen: "Bringt ihn zu dem und dem Berg, und wenn ihr den Gipfel erreicht habt, und er sich immer noch weigert, seinem Glauben abzuschwören, werft ihn vom Berggipfel hinunter." Sie brachten ihn also zum Berggipfel. Dort flehte er: "Oh Allah! Befreie mich von diesen auf welche Art Du willst." Sogleich erschütterte ein Erdbeben den Berg, und die Männer des Königs fielen hinab. Der junge Mann kam zurück zum König, der fragte: "Was ist mit deinen Begleitern passiert?" Er antwortete: "Allah, der Erhabene, hat mich vor ihnen
gerettet." Da wurde er anderen Männern übergeben, denen aufgetragen wurde, ihn in einem kleinen Boot aufs Meer hinaus zu bringen und ihn, im Falle des Widerstandes, seinen Glauben aufzugeben, in die See zu werfen. Also nahmen sie ihn mit sich fort, und dann betete er: "Oh Allah! Befreie mich von diesen auf welche Art Du willst!" Da erlitt das Boot Schiffbruch und die Männer ertranken. Und wieder kehrte der junge Mann zurück zum König, der ihn fragte: "Was ist mit deinen Begleitern passiert?" Er antwortete: "Allah, der
Erhabene, hat mich vor ihnen gerettet", und er fügte hinzu: "Du wirst nicht fähig sein, mich zu töten, wenn du nicht tust, was ich dir sage." Der König fragte nach: "Was ist das?" Der junge Mann antwortete: "Versammle die Leute auf offenem Gelände und lass mich von einem Palmstamm hängen. Dann nimm einen Pfeil aus meinem Köcher und sprich, indem du ihn in die Mitte eines Bogen spannst: 'Im Namen Allahs, des Herrn diesen jungen Mannes', und schieße den Pfeil auf mich. Wenn du das tust, wirst du mich töten können." Der
König ging dementsprechend vor. Die Leute wurden veranlasst, sich auf freiem Feld zu versammeln, der Mann wurde von dem Stamm einer Palme hinunter gehängt, der König nahm einen Pfeil aus seinem Köcher, und indem er ihn in die Mitte des Bogens" spannte sagte er: "Im Namen Allahs, des Herrn dieses jungen Mannes" und schoss ihn ab. Der Pfeil traf den jungen Mann an der Schläfe, der hob seine Hand zur Schläfe und starb. Als die Leute dies sahen, sprachen sie: "Wir erklären unseren Glauben an den Herrn dieses jungen Mannes." Der König bekam zu hören: "Schau! Was du befürchtet hast, ist geschehen: Die Leute haben ihren Glauben an den Herrn dieses jungen Mannes bekundet." Der König befahl, an beiden Seiten der Wege Gräben auszuheben. Als sie fertig waren, wurde in ihnen Feuer entzündet. Dann wurde verkündet, dass jeder, der sich weigere, seinem Glauben zu entsagen, in die brennenden Gräben geworfen werde oder aufgefordert werde, hineinzuspringen. Die Dinge nahmen so ihren Lauf, bis eine Frau hervorkam, begleitet von einem  Jungen, doch sie weigerte sich, in das Feuer geworfen zu werden, woraufhin der Junge sie ermutigte und sagte: "Oh meine Mutter! Sei standhaft; du bist auf dem richtigen Pfad." [Muslim]
Erläuterung
1. Die wichtigste Lektion dieses Hadiths ist, dass welchen Schwierigkeiten auch immer jemand auf dem Wege des Islams
gegenübersteht, man es mit Geduld und Entschlossenheit ertragen und wenn es der Vorteil des Islams verlangt sein Leben opfern soll. (D.h. bis zum Tode am Islam festhalten soll)
2. Die Wunder dargestellt durch rechtschaffene Menschen sind wahr. Wenn Allahs Wille und Weisheit bestimmt, äußert Er diese Wunder durch Seine Diener.
3. Es ist ein Beweis für die Wahrheit des Qur'ans, dass er das große historische Ereignis der Ashaab-ul-Ukhdud (die Leute des Grabens),
begraben im Staub der Ewigkeit, welche lange in Vergessenheit geraten waren, erzählt.
4. Es ist nicht möglich den Qur'an ohne die Hilfe von Ahadith zu erklären oder zu interpretieren. Das Ereignis der Ashaab-ul-Ukhdud,
welches im Qur'an erwähnt wird ist ein typisches Beispiel. Es ist der Hadith, der die Details dieses Ereignisses ans Licht brachte und seine Unklarheit klarstellte.
5. Solche Geschehnisse sind eine Quelle der Stärke für den Glauben eines wahren Gläubigen.

Liebe um Allahs Willen


Abu Huraira, radiallahu 'anhu, berichtete, dass der Prophet, sallallahu 'aleihi wa sallam, erzählte: "Ein Mann machte sich auf, einen
Bruder in einem anderen Dorf zu besuchen. Allah, der Erhabene, sandte ihm einen Engel auf seinen Weg. Als der Mann unterwegs den Engel traf, fragte ihn dieser: "Wohin gehst du?" Er antwortete: "Ich will meinen Bruder besuchen, der in diesem Dorf lebt." Er fragte: "Hast du bei ihm etwas (geschäftliches) zu erledigen?" Der Mann sagte: "Nein. Nichts, außer dass ich ihn liebe um Allahs willen." Er (der Engel) sagte zu ihm: "Ich bin ein Bote Allahs, gesandt um dir zu sagen, dass Allah dich liebt, wie du deinen Bruder um Allahs willen liebst."
[Muslim]

Erläuterung:
Dieser Hadith hebt folgendes hervor:
1. Den großartigen Vorzug des Besuchens von Muslimen um Allahs Willen.
2. Der Bund der Brüderschaft im Islam ist viel stärker als der Bund der Blutsverwandtschaft und weltlichen Interessen und deshalb hat dies Vorrang vor ihnen.
3. Wer auch immer jemanden um Allahs Willen liebt, den wird Allah lieben auf eine Art, die Seiner Majestät gebührt.

Freitag, 10. Mai 2013

Ahadith zum guten Charakter


Anas radiallahu anhu sagte: Was guten Charakter betrifft, war der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam von allen Menschen der beste.  Al-Bukhary und Muslim
Der Prophet sallalahu aleihi wa salam sagte: „Die schlechten Charaktereigenschaften verderben den Glauben (Iman), wie der Essig Honig verdirbt.“
Mas`ûd radiallahu anhu berichtete, dass der Gesandte Allâhs sallalahu aleihi wa salam gesagt hat:
"Der Gläubige ist kein Verleumder, kein Verflucher, kein schamloser und keiner, der unzüchtig ist."
(Tirmidhi)
Abdullâh Ibn `Amr radiallahu anhu sagte:
 "Allâhs Gesandter sallalahu aleihi wa salam führte niemals schamlose Rede und hörte niemals schamloser Rede zu." (Bukhary und Muslim)
Abû Huraira radiallahu anhu berichtete, dass der Gesandte Allâhs sallalahu aleihi wa salam folgendes sagte:
 "Schamhaftigkeit ist ein Teil des Glaubens. Der Glaube bringt dich ins Paradies. Schamlosigkeit ist ein Teil von Grobheit und sie bringt dich ins Höllenfeuer." Bukhary, Muslim, Abu Dawud, Tirmidhi, Nasai
Abu Schuraih Al-Khuza`iy radiallahu anhu  berichtete:
>>Der Prophet sallalahu aleihi wa salam sagte: "Wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinen Nachbarn freundlich behandeln. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll seinem Gast Gastfreundschaft erweisen. Und wer an Allah und den Jüngsten Tag glaubt, der soll entweder Gutes sprechen oder Schweigen."<<
Bukhary, Muslim, Tirmidhi, Nasai, Ibn Magah, Ahmad Ibn Hanbal, Malik und Dârimî
Ibn Abbâs radiallahu anhum berichtete:
>> Allâhs Gesandter sallalahu aleihi wa salam hat gesagt:
 "Wer satt ist, während sein Nachbar hungrig ist, ist nicht wahrhaftig gläubig."
Bukhary, Tabarani
Abû Schuraih radiallahu anhu berichtete, dass der Prophet sallalahu aleihi wa salam sagte:
 "Bei Allah, er glaubt nicht (an Allah), bei Allah, er glaubt nicht, bei Allah, er glaubt noch nicht!"
 Die Leute fragten: "Und wer soll dieser sein, o Gesandter Allahs?"
 Der Prophet (s) sagte:  "Derjenige, vor dessen Schlechtigkeiten sein Nachbar nicht sicher ist."
Bukhary
Anas radiallahu anhu überliefert, dass der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam sagte:
 "Keiner von euch ist gläubig, bis er für seinen Bruder wünscht, was er für sich selbst wünscht."
Bukhary und Muslim
Abu Umama al-Bahili radiallahu anhu berichtet, dass der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam sagte: "Ich bürge demjenigen für ein Haus am (Rande des) Paradieses, der Streit meidet, auch wenn er im Recht ist, und für ein Heim in der Mitte des Paradieses für jenen, der das lügen aufgibt, selbst wenn er nur zum Spaß lügt, und für ein Heim am höchsten Platz des Paradieses für denjenigen, der sich gut benimmt."  Abu Dawud
Abu Darda radiallahu anhu berichtet, dass der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam sagte: "Die schwerwiegendste Sache, die für den Gläubigen am Tage der Auferstehung in die Waagschale gelegt wird, ist ein guter Charakter, und Allah verabscheut gewiss den (Menschen), der unanständige und beleidigende Worte gebraucht." Tirmidhi
Aischa radiallahu anha berichtete: >> Allâhs Gesandter sallalahu aleihi wa salam hat gesagt:
 "Halte dich an die Sanftmütigkeit. Meide die Härte und die Schamlosigkeit." <<
Bukhary
`A´ischa, radiallahu anha, berichtete:
 >> Ein Mann bat um Erlaubnis, beim Prophetensallalahu aleihi wa salam, eintreten zu dürfen.
 Der Prophet sallalahu aleihi wa salam sagte: "Ja, er soll hereinkommen, aber welch übler Sohn seines Stammes" oder er sagte: " ...welch übler Mann seines Stammes er doch ist!"
 Als der Mann hereinkam, unterhielt sich der Prophet freundlich mit ihm.
 Später sagte ich zu ihm: "O Gesandter Allahs, du hast dich so abfällig über diesen Mann geäußert, aber dann hast du doch freundlich mit ihm geredet!"
 Er sagte: "Ach `A´ischa, der schlimmste Mensch bei Allah am Tag der Auferstehung ist jener, vor dem sich die anderen wegen seinem schamlosen Reden zurückziehen." <<
Bukhary, Muslim, Tirmîdhî und Ahmad Ibn Hanbal
Abdullâh Ibn `Amr Ibn al-`Âs radiallahu anhu sagte:
 >>Der Gesandte Allâhs (s) verhielt sich nie unanständig noch mochte er Schamlosigkeit.
 Er pflegte zu sagen:
 "Die besten von euch sind die, die sich am besten benehmen." << Bukhary und Muslim
Qutba ibn Mâlik radiallahu anhu berichtete:
>> Allâhs Gesandter sallalahu aleihi wa salam pflegte zu sagen:
 "O Allâh, ich suche Zuflucht bei Dir vor einem schlechtem Charakter, vor üblen Taten, vor verwerflichen sinnlichen Gelüsten und vor Krankheiten.*" <<
* im Original: Allâhumma innî a`ûdhu bika min munkarât-il-akhlâq, wal a`mâl, wal ahwâ´, wal adwâ´.
Abu Dawud
Abu Huraira radiallahu anhu berichtet, dass der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam sagte: "Die vollkommensten im Glauben sind von den Gläubigen die Besten an Charakter und Benehmen, und die Besten von euch sind die, die ihre Frauen am besten (behandeln)." Tirmidhi
Abu Said al-Khudri radiallahu anhu berichtete:
>> Der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam sagte:
 "Zwei Eigenschaften vereinen sich nicht bei einem Gläubigen:
 Geiz und schlechter Charakter." << Tirmidhi
Von `Abdullah Ibn `Amr radiallahu anhu:
>>Allahs Gesandter sallalahu aleihi wa salam hat gesagt:
 "(Es gibt) viererlei. Bei wem immer man dies findet, der ist ein wahrer Heuchler, und bei wem man einen Wesenszug davon findet, der hat einen Wesenszug des Heuchelns, bis er davon ablässt:
 Wenn ihm etwas anvertraut wird, handelt er treulos.
 Wenn er spricht, lügt er.
 Wenn er einen Vertrag eingeht, erfüllt er ihn nicht,
 und wenn er streitet, ist er maßlos." << Bukhary und Muslim
Es überliefert Aischa radiallahu anha dass sie den Gesandten Allahs sallalahu aleihi wa salam sagen hörte: „Durch das gute Benehmen kann ein Gläubiger die Stufe eines Fastenden und in der Nacht zum Gebet Aufstehenden erreichen." Abu Dawud
Dschabir radiallahu anhu überliefert, dass der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam sagte: „Diejenigen, die ich am stärksten liebe, und die am Tage des Gerichts mir auch am nächsten sind, sind diejenigen, die das beste Benehmen besitzen. Diejenigen dagegen, die ich am meisten verabscheue, und die den Tag des Gerichts von mir am weitesten entfernt sind, sind die Schwätzer und Großmäuler und die, die den Hals recken." Man fragte ihn: „Oh Gesandter Allahs, wir wissen schon, was Schwätzer und Großmäuler sind, aber wer sind die, die den Hals recken?" Er antwortete: „Die Hochmütigen."
At- Tirmidhi bestätigt diesen Hadith als gut (hasan) und erwähnt, dass Abdullah ibn al-Mubarak radiallahu anhu in seiner Erklärung zu „bestem Benehmen" ausführt: dass man über sein Gesicht strahlt, Gutes tut und sich von Schlechtem fern hält.
der Prophet sallalahu aleihi wa salam sagte:"Hütet euch vor Verdächtigungen denn Verdächtigung ist die größte aller Lügen sucht nicht mit Vorbedacht nach euren Fehlern und spioniert einander nicht nach. Seid einander nicht neidisch und missgünstig, wendet euch nicht voneinander ab und seid Allahs Diener, brüderlich zueinander." Bei Bukhary von Abu Huraira radiallahu anhu
Ibn Umar (r) überliefert, dass der Gesandte Allahs (s) sagte: „Ein Muslim ist der Bruder jedes Muslims: Er soll ihn nicht unterdrücken und ihn nicht seinem Feind ausliefern. Wer seinem Bruder hilft, dem wird Allah helfen. Und wer einem Muslim bei der Beseitigung seiner Sorgen hilft, dem wird Allah bei seinen Sorgen am Tage des Gericht helfen. Ebenso wird Allah demjenigen, der die Schwächen eines anderen Muslims verdeckt, am Tag des Gerichts seine Fehler verbergen." Al-Bukhary und Muslim
"Gewöhnlich findest du die Gläubigen in ihrer Barmherzigkeit, Zuneigung und Mitleid zueinander wie der Körper: Wenn ein Teil davon leidet, reagiert der ganze Körper mit Schlaflosigkeit und Fieber!" Bei Bukhary von An-Nu'man Ibn Baschir radiallahu anhu
Garir Ibn Abdullah radiallahu anhu berichtete:
>> Allahs Gesandter (s) hat gesagt:
 "Allah ist dem nicht barmherzig, der den Menschen nicht barmherzig ist." <<
Bukhary
Von 'Abdullah ibn 'Amr radiallahu anhu
>>Allahs Gesandter sallalahu aleihi wa salam hat gesagt:
"Den barmherzigen ist der Barmherzige (Allah) barmherzig. Seid (darum) barmherzig gegen (alles), was auf der Erde ist, dann ist gegen euch barmherzig, wer im Himmel ist."<<
Abu Dawud, Tirmidhi
Von `Aischa radiallahu anha:  >> Ein Wüstenaraber kam zum Propheten (s) und sagte:
 "Küsst ihr die Kinder? Wir küssen sie nicht."
 Da sagte der Prophet sallalahu aleihi wa salam:
 "Was vermag ich für dich (zu tun), wenn Allah die Barmherzigkeit aus deinem Herzen genommen hat?" <<
Bukhary und Muslim
Der Prophet salallahu aleihi wa salam sagte:
"Ein Muslim ist derjenige, vor dessen Zunge und Hand die Muslime sicher sind und ein Auswanderer (Muhadschir) ist der, der das verlässt, was Allah verboten hat."... Bukhary
Jarîr radiallahu anhu berichtete:
>> Allâhs Gesandter sallalahu aleihi wa salam hat gesagt:"Wer sich nicht erbarmt, wird seiner nicht erbarmt;
 wer nicht vergibt, dem wird nicht vergeben." << Ahmad Ibn Hanbal
Abu Huraira berichtete: "Ein Wüstenaraber stand auf und urinierte in der Moschee. Als die Leute nach ihm griffen, sagte der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, zu ihnen: »Lasset ihn, und gießt einen Eimer Wasser - oder etwas mehr - auf seinen Urin denn eure Aufgabe besteht darin, es (den Menschen) leichter zu machen, nicht es (ihnen) zu erschweren!« " Bukhary
Anas, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete: "Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte:»Hilf deinem Bruder, ob er Unrecht begeht oder unter Unrecht leidet!« Einer fragte: »O Gesandter Allahs, diesem helfen wir, wenn er unter Unrecht leidet. Aber wie können wir ihm helfen, wenn er selbst das Unrecht begeht?« Der Prophet erwiderte: »Indem du seine Hände mit Tatkraft vom Unrecht abhältst. Dies ist eine Hilfe für ihn!« Bukhary
Abu Huraira radiallahu anhu überliefert, dass man den Gesandten Allahs sallalahu aleihi wa salam fragte: „Welche Taten führen den Menschen meistens ins Paradies?" Er sallalahu aleihi wa salam antwortete: „Gottesfurcht und gutes Benehmen." Man fragte ihn sallalahu aleihi wa salam weiter: „Und welche Taten führen den Menschen meistens in das Höllenfeuer?" Daraufhin antwortete er sallalahu aleihi wa salam: „Die mit dem Mund und den Geschlechtsteilen begangenen." At-Tirmidhi
Abu Huraira berichtete, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte: "Allah, Hocherhaben ist Er, sagt: »Mein gläubiger Diener, dem Ich einen geliebten Menschen entriss, und er dies in Erwartung Meines Lohns geduldig ertrug, hat bei Mir keinen anderen Lohn zu erwarten, als das Paradies.« Bukhary
Jâbir radiallahu anhu berichtete:
 >> Allâhs Gesandter sallalahu aleihi wa salam hat gesagt:
 "Kein Knecht (Allâhs) glaubt (wirklich), solange er nicht an die Vorbestimmung von Gutem und Schlechtem (in seinem Leben) glaubt und er nicht erkennt, dass das, was ihm zustößt, ihn nicht verfehlen sollte, und das, was ihn verfehlte, ihm nicht zustoßen sollte." << Tirmidhi
Abu Ya'la Schaddad ibn Aus radiallahu anhu führt an: Der Gesandte Allahs sallalahu aleihi wa salam sagte: „Scharfsinnig ist derjenige, der sich selbst kritisch betrachtet und nach dem strebt, was ihm nach dem Tode zum Wohl gereichen wird; und schwachsinnig ist derjenige, der Sklave seiner Begierden bleibt, und von Allah nur die Erfüllung seiner Wünsche erbittet." At-Tirmidhi

Sunna beim Aufwachen

1. Das Wegwischen der Spuren des Schlafes, denn Al Nauauiyy und Ibn
Hadschar erwähnten betrefflich einer Überlieferung des Propheten, Allahs
Gnade und Frieden seien mit ihm, dass es erwünscht ist. In dieser
Überlieferung heisst es nämlich: “Da wachte der Gesandte Allahs auf,
Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, saß da und wischte sich den
Schlaf mit seiner Hand aus seinem Gesicht.”  (überliefert bei Muslim)
2. Man sagt das folgende Gebet: “Dank sei Allah, der uns erwachen ließ,
nachdem Er uns im Schlaf das Leben genommen hatte (der Schlaf ist der
kleine Tod) und dem die Wiederauferstehung am Jüngsten Tag gehört.”
(überliefert bei Bukhary)
3. Das Zahnputzstäbchen Siwaak: “Wenn er, Allahs Gnade und Frieden
seien mit ihm, nachts aufwachte, bewegte er das Zahnputzstäbchen in
seinem Munde fort.” (Über diese Überlieferung besteht ein Konsens.)
Der Grund dafür ist,
1. dass es eine Eingenschaft des Zahnputzstäbchens ist, uns wach und
fleißig zu machen.
2. es nimmt den Geruch im Mund.

Donnerstag, 9. Mai 2013

Hadith 5 vom An-Nawawi 40 Ahadith: Bidaa


on der Mutter der Gläubigen, Umm Abd Allah Aisa (Allahs Wohlgefallen auf ihr), die gesagt hat: Allahs Gesandter, salla Allahu alaihi wa salam, hat gesagt: "Wer in dieser unserer Sache etwas neu begründet, was nicht dazu gehört, ist abzuweisen."
Dies berichten al-Bukhary und Muslim. In einer Version bei Muslim heisst es:
"Wer ein Werk vollbringt, und er hat nicht unseren Auftrag dazu, ist abzuweisen."

Hadith 4 aus An-Nawawi 40 Ahadith


von Abu Abd al-rahman Abd Allah ibn Mas´ud, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Allahs Gesandter, salla Allahu alaihi wa salam, sagte, und er ist der Wahrhafte, dem geglaubt wird: " Die Schöpfung eines jeden von euch wird im Leibe seiner Mutter in 40 Tagen als Samentropfen zusammengebracht, danach ist er ebenso lang ein Blutklumpen, danach ist er ebenso lang ein kleiner Klumpen Fleisch, dann wird zu ihm der Engel gesandt, der ihm den Lebensgeist einhaucht und mit viererlei beauftragt ist: dem Niederschreiben seines Lebensunterhaltes, seiner festgesetzten Zeit, seinen Werken, und ob er elend oder glücklich ist. Bei Allah, neben dem es keinen anderen Gott gibt, einer von euch vollbringt wahrhaftig Werke der Leute des Paradiesgartens, bis zwischen ihm und ihm (dem Paradiesgarten) nur eine Armlänge ist, dann trifft ihn das Geschriebene, und er vollbringt Werke der Leute des Höllenfeuers und geht in es hinein. Und einer von euch vollbringt wahrhaftig von den Werken der Leute des Höllenfeuers, bis zwischen ihm und ihm nur eine Armlänge ist, dann trifft auf ihn das Geschriebene, und er vollbringt Werke der Leute des Paradiesgartens und er geht in ihn hinein."
Bericht bei Bukhary und Muslim

Hadith 3 aus An-Nawawi 40 Ahadith: 5 Säulen


von Abu `Abd al-Rahman Abd Allah, dem Soh von Umar ibn al-Khattab, Allahs Wohlgefallen auf beiden, der gesagt hat: Ich höre den Gesandten Allahs, salla Allahu alaihi wa salam, sagen: " Der Islam wurde auf 5 Säulen errichtet: dem Zeugnis, dass es keinen Gott gibt, ausser Allah, und Muhammad der Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Zakat, der Pilgerfahrt zum Hause und dem Fasten im Monat Ramadan."
Berichtet bei Bukhary und Muslim

Hadith 2 aus An-Nawawi 40 Ahadith: Islam


Ebenfalls vom Umar, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Eines Tages, während wir bei Allahs Gesandtem, salla Allahu alaihi wa salam, sassen, erschien ein Mann vor uns, mit sehr weissen Gewändern und sehr schwarzem Haar. An ihm war keine Spur der Reise zu sehen, und von uns kannte ihn keiner. Schliesslich setzte er sich zum Propheten, salla Allahu alaihi wa salam, lehnte seine Knie gegen dessen Knie, legte seine Handflächen auf dessen Oberschenkel und sagte: " Oh Muhammad unterrichte mich über den Islam." Da sagte Allahs Gesandter, salla Allahu alaihi wa salam,: " Islam ist, dass du bezeugst, dass es keinen Gott gibt, ausser Allah, und dass Muhammad der Gesandte Allahs ist, dass du das Gebet verrichtest, die Zakat gibst, im Ramadan fastest und zum Hause pilgerst, wenn es dir möglich ist." Er sagte: " Du hast recht gesprochen, " und wir waren erstaunt, dass er (der Mann) ihn fragte und ihm dann Recht gab. Er sagte: " Erzähle mir von Iman." Er sagte: " Das ist, dass Du an Allah glaubst, an Seine Engel, an Seine Bücher, Seine Propheten, und den jüngsten Tag, und dass du an die Bestimmung glaubst, in ihrem Guten und in ihrem Bösen." Er sagte: " Du hast recht gesprochen." Er sagte: " Erzähl mir von Ihsan." Er sagte: "Dass ist, dass du Allah dienst, als ob du Ihn sähest und wenn du Ihn doch nicht  siehst, so sieht Er dich doch." Er sagte: " Erzähle mir von der Stunde." Er sagte: " Darüber weiss der Befragte nicht mehr als der Fragende." Er sagte: " Erzähle mir von seinen Zeichen." Er sagte: " Die Sklavin wird ihre Herrin zur Welt bringen, und du siehst, dass  die barfüssigen, nackten, mittellosen Hirten anmaßend im Bauen sind." Dann ging er fort und ich blieb für eine Weile. Dann er sagte er: " Oh Umar, weisst du, wer der Fragende war?" Ich sagte: " Allah und sein Gesandter wissen es am Besten." Er sagte: " Es war Gibriel, der zu euch gekommen ist, um euch ehre Religion zu lehren."
aus Sahih Muslim