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Mittwoch, 15. Mai 2013

Status der arabischen Sprache im Islam


Shaykh Al Islam Ibn Taymiyya sagt in “Iqtidaa us Siratil Mustaqeem (2/207)
“Da es jetzt gewöhnlich ist in einer anderen Sprache zu reden, außer Arabisch welche das Symbol des Islams und die Sprache des Qurans ist, sodass es normal geworden ist mit der eigenen Familie, mit den eignen Freunden, auf dem Marktplatz, beim anschreiben der Staatsabgeordneten, oder anderen Führungspersönlichkeiten, oder beim Ansprechen der Gelehrten in einer anderen Sprache zu sprechen, muss gesagt werden, dass dies verpöhnt (makruuh) ist, weil man damit den Nicht-Arabern ähnelt. Dies ist verpöhnt (makruuh), wie es früher so festgelegt wurde.
Daher, als die früheren Muslime nach Syrien, oder Ägypten gingen, wo Byzantinisch und Griechisch gesprochen wurde, oder in den Iraq und Khurasaan gingen, wo Persich gesprochen wurde, oder in den Maghrib (Nordafrika), wo die Leute Berbisch sprachen, brachten die Muslime den Leuten dieser Länder bei, Arabisch zu sprechen, sodass Arabisch die vorherrschende Sprache wurde. Alle Leute, Muslime und Kuffar (Ungläubige) sprachen Arabisch. In solcher Lage befand sich auch Khurasan, dann wurden sie nachlässig und sprachen Farsee, bis sie verbreitet und Arabisch vergessen wurde von den meisten. Zweifelsfrei ist dies verpöhnt.
Der beste Weg ist es sich anzugewöhnen, Arabisch zu sprechen, sodass die jungen Leute Arabisch in ihren Häusern und Schulen lernen werden. Dadurch kehrt das Symbol des Islams zurück und ihre Leute werden vorherrschen. Dies macht es leichter für Leute des Islams, den Quran und die Sunnah zu verstehen und die Wörter der Salaf, im Gegensatz zu einer Person die dran gewöhnt ist, eine Sprache zu sprechen, dann will die Person eine andere Sprache lernen und sie findet es dann schwer.
Wisse, dass das Benutzen einer Sprache einen klaren und starken Effekt auf das Denken, Benehmen und auf die religiöser Hingabe einer Person hat. Ebenso hat es einen Effekt auf das Gleichen der früheren Generationen dieser Ummah, den Gefährten und den Tabi’in. Zu sein wie sie, verbessert das Denken, Benehmen und die religiöse Hingabe einer Person.
Außerdem, die arabische Sprache an sich ist ein Teil des Islams und Arabisch zu können ist eine Pflicht. Da es eine Pflicht ist, Quran und Sunna zu verstehen und Quran und Sunna können nicht verstanden werden ohne Arabisch zu können, dann heißt dies, dass es Pflicht ist die Hilfsmittel (die arabische Sprache) zu erlernen.
Es gibt Dinge die verpflichtend sind für alle Leute (Fard ‘Ayn) und andere Dinge die verpflichtend sind für die Gemeinschaft, oder Ummah (Fard Kifayah. Wenn einige Leute die Pflicht erfüllen, ist der Rest befreit von der Pflicht).
Das ist die Bedeutung der Überlieferung, welche von Abu Bakr ibn Abi Shaybah überliefert wurde, der sagte: ‘Isa Ibn Yunus erzählte uns von Thawr von ‘Umar Ibn Yazeed, dass ‘Umar zu Abu Musa Al Ash’ari schrieb:“ Lerne die Sunna und lerne Arabisch. Lerne den Quran in Arabisch.“
Gemäß einer andere Überlieferung, die von ‘Umar radhia lahu ‘anhu überliefert wurde, der sagte:“Lerne Arabisch, denn es ist Teil deiner Religion und lerne wie der Besitz des verstorbenen aufgeteilt wird, dies ist auch ein Teil deiner Religion.“

Ayatu-l-kursi


Abu Huraira رضي الله عنه berichtete:
Allahs Gesandter صلى الله عليه وسلم gab mir die Aufgabe, die Zakah des Ramadan zu bewahren. Als ich meine Aufgabe ausübte, kam jemand und wühlte in den Nahrungsmitteln herum. Daher ergriff ich ihn mit Gewalt. Ich sagte: “Ich werde dich zum Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم bringen!“
Der Mann sagte: “Wahrlich, ich bin arm und habe Familienangehörige. Ich bin in großer Not.”
Daher ließ ich ihn gehen. Da sagte der Prophet صلى الله عليه وسلم: “O Abu Huraira, was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?“
Ich sagte: “Oh Gesandter Allaahs, er beklagte sich in großer Not zu sein, und dass er eine Familie habe. Deswegen ließ ich ihn gehen.”
Der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete: “Gewiss hat er gelogen, und er wird wiederkommen.“
Da ich wusste, dass er zurückkehren würde, wartete ich im Liegen auf ihn. Als er kam und in den Nahrungsmitteln herumzugraben begann, packte ich ihn und sagte: “Ich werde dich gewiss zum Gesandten Allaahs صلى الله عليه وسلم bringen.”
Er bat: “Lass mich gehen! Wahrlich, ich bin arm und habe eine Familie. Ich werde nicht zurückkehren.“
Daher hatte ich Mitleid mit ihm und ließ ihn gehen. Am nächsten Morgen sagte der Gesandte Allaahs صلى الله عليه وسلم: “O Abu Huraira, was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?“
Ich erwiderte, dass er sich über seine große Not beschwert und dass er eine Familie (zu versorgen) habe und ich ihn daher hatte gehen lassen.
Der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete: “Gewiss hat er gelogen, und er wird wieder kommen.” Daher wartete ich auf ihn und packte ihn, als er begann, die Lebensmittel um sich herumzustreuen. Ich sagte: “Ich nehme dich mit zum Gesandten Allaahs صلى الله عليه وسلم. Dies ist das dritte Mal, obwohl du versprochen hast, nicht wieder zu kommen. Trotz alldem bist du zurückgekommen!“
Er sagte: “Lass mich dich einige Worte lehren, durch die Allaah dir großen Nutzen zuteil werden lässt.“
Ich sagte: “Welche Worte sind dies?“
Er sagte: “Wann immer du zu Bett gehst, lies den Schemelvers (Al-Baqarah / 2:255), von Anfang bis zum Ende. Wenn du dies tust, wird ein Wächter Allaahs immer mit dir sein, so dass der Schaytaan sich dir bis zum Morgen nicht nähern wird.” Danach ließ ich ihn gehen.
Am nächsten Morgen sagte der Gesandte Allaahs صلى الله عليه وسلم: “Was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?”
Ich antwortete, dass er mich einige Worte lehren wollte, durch die Allaah mir Nutzen erweisen würde. Als der Prophet صلى الله عليه وسلم fragte, welche dies seien, erwiderte ich, man solle den Schemelvers aufsagen, bevor man zu Bett gehe. Ebenso erzählte ich ihm, dass dann ein Wächter von Allaah mit mir sein und Satan sich mir nicht nähern würde, bis ich am Morgen aufwachte. Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: “Wahrlich, er hat die Wahrheit gesprochen, obwohl er ein offensichtlicher Lügner ist. O Abu Huraira, weißt du mit wem du die letzten drei Nächte gesprochen hast?“
Ich antwortete: “Nein.”
Und er antwortete: “Es war der Schaytaan.”
Überliefert von Al-Bukhary
وعن أبي هريرة رضي الله عنه قال‏:‏ وكلني رسول الله صلى الله عليه وسلم بحفظ زكاة رمضان، فأتاني آتٍ، فجعل يحثو من الطعام، فأخذته فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم قال‏:‏ إني محتاج، وعلي عيال، وبي حاجة شديدة، فخليت عنه، فأصبحت، فقال رسول الله صلى الله عليه وسلم ‏:‏‏”‏ يا أبا هريرة، ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله شكا حاجة وعيالا، فرحمته، فخليت سبيله‏.‏ فقال‏:‏ ‏”‏ أما إنه قد كذبك وسيعود‏”‏ فعرفت أنه سيعود لقول رسول الله صلى الله عليه وسلم فرصدته، فجاء يحثو من الطعام، فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم، قال‏:‏ دعني فإني محتاج، وعلي عيال لا أعود، فرحمته فخليت سبيله، فأصبحت فقال لي رسول الله صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏يا أبا هريرة، ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله شكا حاجة وعيالا فرحمته، فخليت سبيله، فقال‏:‏ ‏”‏إنه قد كذبك وسيعود‏”‏ فرصدته الثالثة‏.‏ فجاء يحثو من الطعام، فأخذته، فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم، وهذا آخر ثلاث أنك تزعم أنك لا تعود، ثم تعود‏!‏ فقال‏:‏ دعني فإني أعلمك كلمات ينفعك الله بها، قلت‏:‏ ما هن‏؟‏ قال‏:‏ إذا أويت إلى فراشك فاقرأ آية الكرسي، فإنه لن يزال عليك من الله حافظ، ولا يقربك شيطان حتى تصبح، فخليت سبيله فأصبحت، فقال لي رسول الله صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏ ‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله زعم أنه يعلمني كلمات ينفعني الله بها، فخليت سبيله‏.‏ قال‏:‏ ‏”‏ما هي‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ قال لي‏:‏ إذا أويت إلى فراشك فاقرأ آية الكرسي من أولها حتى تختم الآية‏:‏ ‏{‏الله لا إله إلا هو الحي القيوم‏}‏ وقال لي‏:‏ لا يزال عليك من الله حافظ، ولن يقربك شيطان حتى تصبح، فقال النبي صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏أما إنه قد صدقك وهو كذوب، تعلم من تخاطب منذ ثلاث يا أبا هريرة ‏”‏ ‏؟‏ قلت‏:‏ لا، قال‏:‏ ‏”‏ذاك شيطان‏”‏ ‏(‏‏(‏رواه البخاري‏)‏‏)‏‏.‏
Riyadu-s-Salihien 9, 1020

Sonntag, 12. Mai 2013

Quran lernen Wort für Wort bei "House of Quran"

بسم الله الرحمن الرحيم


mascha Allah sehr sehr schön um den edlen Quran zu lernen
Möge Allah die Geschwister reichlich belohnen, die diese Seite auf die Beine gestellt haben. Allahumma amin.

Bedeutung - ewiger Aufenthalt in der Hölle


Frage:
Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Allah vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt.
Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. Wer Allah (etwas) beigesellt, der hat
fürwahr eine gewaltige Sünde ersonnen.“ [4:48]
Und: „Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle, ewig darin zu
bleiben. Und Allah zürnt ihm und verflucht ihn und bereitet ihm gewaltige Strafe.“ [4:93]
Wie stimmen diese beiden Verse miteinander überein?
Antwort:
Es gibt keinen Widerspruch zwischen ihnen, preis sei Allah. Im ersten Vers informiert Allah
Seine Diener darüber, dass jede Sünde, die geringer ist als Schirk (die Beigesellung anderer
neben Allah in der Anbetung), Seinem Willen unterliegt: Er kann sie durch Seine Gnade
vergeben oder Er kann denjenigen, der im Zustand der Sünde stirbt, auf eine Art bestrafen, die
der Sünde entspricht. Denn er hat die heiligen Grenzen Allahs überschritten und etwas getan,
was den Zorn Allahs verdient.
Doch dem Mushrik (jemand, der Allah andere beigesellt) kann nicht vergeben werden, sondern
er ist für alle Ewigkeit für die Hölle verdammt, um darin für immer zu verbleiben, wenn er im
Zustand des Shirk stirbt – wir suchen Zuflucht bei Allah davor.
Der zweite Vers enthält eine Warnung für denjenigen, der einen anderen unrechtmäßig tötet. Er
wird bestraft und Allah zürnt ihm. Daher sagt Allah (ungefähre Bedeutung): „Und wer einen
Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle, ewig darin zu bleiben. Und Allah zürnt
ihm und verflucht ihn und bereitet ihm gewaltige Strafe.“ [4:93]
Das bedeutet, dass dies seine Strafe ist, wenn Allah ihn bestraft, und er verdient es. Wenn
Allah ihm vergibt, dann ist Er der Allvergebende. Er kann mit dem gestraft werden, was Allah als
Zeitspanne in der Hölle erwähnt, dann kann Allah ihn aus dem Feuer herausholen. Dies ist ein
vorübergehender Aufenthalt in der Hölle, der nicht wie der Aufenthalt der Kuffar ist.
Denn der Aufenthalt ist von zwei Arten:
Zum einen ewig und nie endend, was der Aufenthalt der Kuffar in der Hölle ist, wie Allah sagt
(ungefähre Bedeutung): „…So wird Allah ihnen ihre Werke zeigen, als gramvolle Reue für sie.
Und sie werden aus dem (Höllen-) Feuer nicht herauskommen.“ [2:167]
Und: „Sie wollen aus dem (Höllen-) Feuer herauskommen, aber sie werden nicht aus ihm
herauskommen, und für sie gibt es beständige Strafe.“ [5:37]
Zum anderen, was den Sünder anbelangt, wie derjenige, der einen anderen unrechtmäßig
getötet hat oder der Unzucht trieb, seinen Eltern ungehorsam war, Riba verzehrte, Alkohol trank
usw., und im Zustand seiner Sünde starb und Muslim war, dann unterliegt er dem Willen Allahs,
wie Er sagt (ungefähre Bedeutung): „… Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. …“
[4:48]
Wenn Er also will, wird Er ihnen vergeben aufgrund ihrer rechtschaffenen Taten, mit denen sie
starben, wie z.B. ihr Glaube an Allah allein (Tauhid), ihre Aufrichtigkeit gegenüber Allah und der
Tatsache, dass sie Muslime waren, oder aufgrund der Fürsprache derjenigen, die für sie
vermitteln, zusätzlich zu ihrem Tauhid und ihrer Aufrichtigkeit.
Oder Er kann sie bestrafen und ihnen nicht vergeben, sodass Er sie straft, indem Er sie in die
Hölle eintreten und sie dort auf eine Art leiden lässt, die ihren Sünden angemessen ist. Danach
wird Er sie von dort herausholen, wie in vielen Ahadith des Gesandten Allahs (Allahs Frieden
und Segen seien auf ihm) erwähnt wurde, der sagte, dass er für die Sünder seiner Umma
Fürsprache einlegen würde und dass Allah dafür mehrere Male ein Limit setzt.
So wird er Fürsprache halten und eine Anzahl von ihnen durch Allahs Erlaubnis herausholen,
dann wird er wieder Fürsprache einlegen und wieder und wieder, bis er (Allahs Frieden und
Segen seien auf ihm) vier Mal vermittelt hat. Ähnlich werden die Engel, die Gläubigen und die
Kinder, die vor dem Erreichen der Pubertät und vor ihren Eltern starben, Fürsprache einlegen
und Allah wird durch ihre Fürsprache aus dem Feuer herausholen, wen auch immer Er will.
Anschließend werden einige Sünder von denen, die an den Tauhid und den Islam glaubten, in
der Hölle übrig sein und Allah wird sie durch Seine Gnade und Barmherzigkeit ohne Fürsprache
herausholen, sodass niemand mehr in der Hölle verbleibt außer denjenigen, über die der Quran
geurteilt hat, dass sie für immer darin bleiben müssen, nämlich die Kuffar.
Daher wird der Fragesteller verstehen, wie diese zwei Verse miteinander in Einklang zu bringen
sind sowie auch ähnliche Texte und die Ahadith, die denjenigen das Paradies versprechen, die
mit dem Islam starben, außer jenen, die Allah für ihre Sünden zu strafen wünscht. Und Er ist der
Weiseste und Gerechteste; Er tut, was Er will, und befiehlt, was Er will.
Außerdem gibt es einige, die Allah nicht bestrafen wird, durch Seine Gnade und aus
verschiedenen Gründen, wie z.B. rechtschaffene Taten oder durch Fürsprache und vor allem
aber durch Seine Gnade und Barmherzigkeit.
Schaykh Abd al-Aziz ibn Baz, rahimahullah
Majmu Fatawa al-Maqalat, 9/380

Das Rezitieren der Sura al-Kahf Freitagnacht (Donnerstagabend)


Frage:
Wie sieht das Urteil zum Rezitieren der Surah al-Kahf am Freitag aus, sei dies nun während des
Tages von Freitag oder seiner Nacht [1]?
Antwort:
Es gibt viele Ahadith zu den Vorzügen des Rezitierens der Surah al-Kahf am Freitag. Auch
wenn diese Ahadith unter die da’if-Kategorie fallen, sagen die Gelehrten, dass sie sich
gegenseitig unterstützen und demzufolge als Beweis genommen werden können. Es wurde
authentisch überliefert, dass dies (das regelmäßige Rezitieren der Surah al-Kahf am Freitag)
die Praxis von Abu Sa’id al-Khudry war.
Deshalb ist es erwünscht, die Praxis dieses großen Sahabi zu befolgen und diese Ahadith in die
Tat umzusetzen. Denn diese Ahadith stützen sich gegenseitig und werden weiterhin durch die
Praxis dieses Sahabi gestärkt.
Was das Rezitieren der Surah al-Kahf Freitagnacht [1] betrifft, so kenne ich keinen Beweis, der
dies unterstützt. Deshalb ist klar, dass es nicht erlaubt ist, diese Surah Freitagnacht (d.h. nach
unislamischer Betrachungsweise Donnerstagabend) zu rezitieren.
Möge Allah uns Erfolg geben.
Schaikh ibn Baaz, rahimahullah
Eine der an den Schaikh gestellten Fragen, nach seinem Kommentar zu einem Symposium an
der ‚Al-Jami `Al-Kabir‘ in Riad, mit dem Motto „Freitag und dessen Status im Islam“, am
16/5/1402 n.H.)
[1] Anmerkung: D.h. Donnerstag nach Maghrib, ab da beginnt nach islamischer Sichtweise die
Nacht des Freitags.
Quelle; islamfatwa.de

Es ist nicht ausreichend den Quran nur im Herzen zu rezitieren


Frage:
Ist es verpflichtend während der Rezitation des Qur’an im Gebet die Zunge zu bewegen oder ist es ausreichend, im Herzen zu rezitieren?
Antwort:
Während der Rezitation muss die Zunge bewegt werden. Wenn jemand während des Gebets nur im Herzen rezitiert, ist dies nicht ausreichend.
Die selbe Regelung gilt für alle anderen Adkhar: es ist nicht ausreichend diese im Herzen zu sprechen, vielmehr ist es notwendig die Zunge und die Lippen dabei zu bewegen, weil es Worte sind, die gesprochen werden und dies kann man nur, wenn man dabei Zunge und Lippen bewegt.
Scheikh ibn Uthaymin, rahimahullah
Majmu’ Fataawa Ibn ‘Uthaymin, 13/156

Freitag, 10. Mai 2013

Das Folgen von Sünden


Bismillahi r-Rahman r-Rahim

1. Ein Schleier und eine Schranke zwischen dem Diener und seinem Herrn; "Keinesweg! Sie werden von ihrem Herrn an jenem Tag bestimmt abgeschirmt sein." (Qur´an 83/15)

2. Das Geschöpf fühlt sich dem Schöpfer gegenüber einsam und verlassen: Wenn man Schlechtes tut, denkt man schlecht und ist dauernd in Zweifel.

3. Ein dauernder Kummer, dauernde Betrübnis und Niedergeschlagenheit: "Ihr Bau, den sie errichtet haben, wird nicht aufhören, Zweifel (hervorzurufen), bis ihre Herzen in Stücke gerissen sind (oder werden)" (Qur´an 9/110)

4. Schrecken und Angst in den Herzen sowie Unruhe und Verwirrung; "WIR werden in die Herzen derjenigen, die ungläubig sind, Schrecken einjagen dafür, weil sie Allah (andere Götter) beigesellt haben." (Qur´an 3/151)

5. Sorge und Plage im Leben: "der wird ein beengtes Leben führen." (Qur´an 20/124)

6. Härte, Beklemmung und Dunkelheit im Herzen: "WIR haben ihre Herzen hart gemacht." (Qur´an 5/13)

7. Dunkle Gesichter und düstere Blicke: "...deren Gesichter werden schwarz sein." (Qur´an 3/106)

8. Hass in den Herzen der Menschen: "Ihr seid die Zeugen Gottes auf SEINER Erde."

9. Knappheit in der Versorgung: "Wenn sie die Thora und das Evangelium und das befolgen, was zu ihnen (als Offenbarung) von ihrem Herrn herabgesandt wurde, würden sie fürwahr von (den guten Dingen) über ihnen und unter ihren Füßen essen." (Qur´an 5/66)

10. Zorn des Barmherzigen, Verminderung des Glaubens, Eintreten und Hineinbrechen von Krisen und Traurigkeiten: "So haben sie sich Zorn über Zorn zugezogen." (Qur´an 2/90)
"Vielmehr hat sich das, was sie zu erwerben pflegten über ihren Herzen angesetzt (d.h. wie Rost über ihre Herzen gelegt.) (Qur´an 83/14)

"Und sie sagten: "Unsere Herzen sind verhüllt." (Qur´an 2/88)


Regeln und Verhalten beim Dua

Bismillahi r-rahmani r-rahim
1. Hab keine Zweifel im Du’a und zweifle nicht an seiner Erhörung, d. h. es soll nicht
gesagt werden: „Verzeihe mir, wenn du willst.“, sondern: „Verzeihe mir!“ und sei sicher, dass dein Du’a erhört wird.
Du sollst Allah (t.) mit dem ganzen Herzen rufen und es sollen dich keine deiner Sünden
(egal, wie groß sie waren) daran hindern dein Du’a voller Demut zu tun, denn sogar das Du’a vom verfluchten Teufel direkt nach seiner Verfluchung wurde von Allah (t.) erhört (siehe Sura al-Hidschr 15:35-38): „Fluch soll auf dir (dem Teufel) sein bis zum Tag des Gerichts. Er sprach (der Teufel): `MeinHerr, so gewähre mir Aufschub bis zum Tage, an dem sie auferweckt werden.` Allah sprach: `Du bist unter denen, die Aufschub erlangen, bis zum Tage der bestimmten Zeit.`“
2. Wiederhole deine Du’a, mach es dem Propheten (s.a.s.) nach, denn wenn er Allah (t.)
um etwas gebeten hat, tat er das drei Mal. Wenn man für jemanden bittet, soll man mit sich selbst beginnen.
3. Du sollst nicht voreilig sein, d. h., du sollst nicht sagen: „Ich habe gebetet, aber mein
Gebet wurde nicht erhört.“
4. Wähle für dein Du’a die passenden Zeiten, wie den Tag von Arafat, Ramadhaan,
Laylatul Qadr, Freitag, Dämmerungszeiten und die Stunden im letzten Drittel jeder Nacht.
5. Wähle die passenden Situationen, wie im Kampf für Allah (t.), die Zeit, in welcher der
Regen fällt, Sujud im Gebet, nach den Pflichtgebeten und beim Fastenbrechen.
6. Wähle die richtige Stimme und vergiss nicht, mit wem du sprichst. Deine Stimme soll
zwischen normal reden und flüstern sein - nie laut. Denn du rufst Den Hörenden und
Sehenden! Deine Lage soll demütig bis gebrochen sein und du sollst deine Armut Allah (t.)
gegenüber ruhig zum Ausdruck bringen, denn wir sind die Armen und Er ist der Reiche.
7. Du sollst dein Du’a mit Lobpreisungen von Allah (t.), Dank und dem Rühmen Allahs
(t.) mittels seiner Eigenschaften und Namen sowie dem Segenswunsch für unseren Propheten (s.a.s.) eröffnen und ebenso sollst du es beenden. Danach sollst du mit deinen Händen über dein Gesicht streichen.
8. Achte darauf, dass dein Essen, dein Trinken, deine Kleidung und deine ganze Habe
aus Gutem/Erlaubtem halal finanziert worden ist. Hebe deine Hände mit den Innenflächen
zum Himmel und wirf deinen Blick auf den Platz deines Sujuds.
9. Du solltest in Richtung Qiblah gewendet sein. Wenn du dich mit bekannten Du´as aus
Qur´an und Sunnah begnügst, ist das gut. Wenn du freie eigene Du’a aus deinem Herzen
machst, so vermeide Du’a, die ihre Wurzel nicht in unserer Religion haben.
10. Du sollst immer das Höchste verlangen. Wenn du z. B. um das Paradies bittest, bitte
um al-Firdaus.
11. Mach dich von innen für dein Du’a rein; wenn du jemandem Unrecht getan hast, gib
ihm sein Recht zurück, wenn du eine Sünde begangen hast, so kehre dich zu Allah (t.) mit
einer Tauba. Wende dich Allah (t.) mit dem Herzen zu, damit du einer von denen wirst, von denen Allah (t.) in Surat al-Baqarah (2:186) sagt: „Sie sollen Mir antworten, damit ich ihnen antworte.“
12. Unser Prophet (s.a.s.) sagte: „Wer von den Muslimen dieser Welt Allah (t.) um etwas
bittet, dessen Gebet wird Allah (t.) erhören oder Ungutes von ihm abwenden, es sei denn, er bittet um etwas, was nicht mit dem Islam vereinbar ist oder seinen Verwandten schaden würde.“
13. Vergiss nicht deine Brüder und Schwestern in dein Du’a mit einzubeziehen.
Allgemein
- alle Handlungen beginnen mit „Bismi-Llah ar-Rahman ar-Rahiem“
- begonnen wird Reines, Gutes (Ankleiden, Betreten des Hauses,…) mit rechts, anderes
mit links (Entkleiden, Verlassen des Hauses,…)→ Bukhari
Nach jedem Du’a
An jedes Bittgebet schließt sich der Segenswunsch für unseren Propheten Muhammad (s.a.s.) an – die so genannte „Ibrahimia“:
„Allahumma salli ´ala Muhammadin wa ´ala aali Muhammad,
(Allah, schenke Muhammad Heil und der Familie Muhammads,)
kama salaita ´ala Ibrahim wa ´ala aali Ibrahim.
(so wie Du auch Ibrahim Heil geschenkt hast und der Familie Ibrahims.)
Wa barik ´ala Muhammad wa ´ala aali Muhammad,
(Und segne Muhammad und die Familie Muhammads,)
kama barakta ´ala Ibrahim wa ´ala aali Ibrahim, fil ´alamin
(so wie Du auch Ibrahim gesegnet hast und die Familie Ibrahims, in allen Welten,)
Innaka hamidu-m-majiyd
(Du bist der zu Preisende, der Rühmenswerte.)

Aid al-adha

بِسْمِ اللهِ الرَّحْمنِ الرَّحِيمِ


Im Namen ALLAHs, des Allerbarmers, des Barmherzigen
 
 
'Id Al Adha 
 
 
           1) Id Al-AdHa (Opferschlachttag)
→ Wann: 10. Dhul Hidschaa + 3 Tage sind Ayam al-Tashriq (11., 12. und 13. des Monats Dhul Hidschaa)

- Ayam At-Tashriq: diese wurden so genannt, weil man früher nach dem Schlachten das Fleisch im Freien gelassen hat, damit es hart wird. 

- Der Gesandte ALLAHs (salla ALLAHu 'aleihi wa sallam) sagte: "Das sind die Tage des Essens und Trinkens und erlaubten Erholen."
Wichtig: es ist eine religiöse Handlung, d.h. es ist im Islam verankert mit Belegen aus dem Qur'an und der Sunna

 
2) Wie feiert man 'Id?
 
1) ALLAH gedenken für die Gaben, die wir von Ihm bekommen haben
→  Mitgefühl mit armen Menschen empfinden, die vielleicht nicht feiern können.
 deshalb
: an Al-AdHa: Schlachten und das Fleisch auch an arme Menschen verteilen. Man schenkt, behält und spendet einen Teil des Fleisches
 
 
2) ALLAH gedenken, indem wir das Gebet verrichten


 

'Id-Gebet und seine Sunnan
1) Das Festgebet: eine Pflichthandlung für Frauen und Männer

- Der Prophet Muhammad (salla ALLAHu 'aleihi wa sallam) hat immer das Festgebet verrichtet
- wenn das Festgebet auf einen Freitag fällt, dann ist das Freitagsgebet nicht mehr Pflicht. Dies zeigt, dass das Id Gebet eine Pflichthandlung ist, denn eine Sunna könnte niemals eine Pflichthandlung ersetzen.
- Der Prophet Muhammad 
(salla ALLAHu 'aleihi wa sallam) befahl auch Frauen zum 'Idgebet zu gehen, selbst wenn sie ihre Menstruation hatten. Sie beten nicht mit, sondern verweilen dann in einem anderen Bereich der Masjid, wenn die anderen Schwestern das Gebet verrichten.
Umm 'Atiyya berichtete: "Wir (Frauen) wurden am Tage des Festes aufgefordert, aus unseren Wohnungen herauszukommen. Dies erstreckte sich sowohl auf die Jungfrauen, die sogar ihre vertrauten Heime verließen, als auch auf menstruierende Frauen.* Sie alle hielten sich hinter den Leuten auf und sprachen mit ihnen gleichsam den Takbir und das Bittgebet und waren voller Zuversicht über den Segen und die Glückseligkeit des Festes."
 
(*Diese sind vorübergehend von der Verrichtung des Gebets befreit und dürfen sich nicht in der Moschee aufhalten. Dies war der Grund, dass der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf ihm, das festgebet und die Festpredigt in der Regel nicht in der Moschee, sondern im Freien auf einem Wüstengelände vornahm) (Al Bukhari) 

 
2) Das Gebet nach Sonnenaufgang
-
  bei 'Id Al Adha:
schnell, sprich wenn die Sonne ein Speer hoch ist, etwa 30 min nach Sonnenaufgang, damit die Muslime Zeit haben zum Schlachten. Aber dies ist keine Pflicht. Man kann das Gebet auch später verrichten


 
4) Das Festgebet braucht keinen Adhan und keine Iqama

'Ata' Ibn 'Abbas und Dschabir Ibn 'Abdullah berichteten: "Sowohl am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-l-fitr) als auch am Tage des Opferfestes ('Idu-l-adha), gab es gewöhnlich keinen Gebetsruf. " (Das Ausbleiben des Gebetsrufes bezieht sich nur auf das Festgebetund erstreckt sich nicht auf die übrigen Gebete im Laufe des Festtags) (Al Bukhari)

 
5) Der Imam benutzt keinen Mimbar zur Khutba
- Khutba nach dem Id-Gebet

 
6) Wie betet man Salatul Id?

→ 2 Rak'a
- Es gibt unterschiedliche Ansichten bezüglich des Sagens der Takbirat bei Gelehrten: manche sagen, dass es 12 sind, einige sagen mehr und wieder andere sagen, dass es weniger sind
- warum Takbirat? Weil es Sunna ist!
→ man sagt gemäß der Sunna: 
 
 → in der 1. Rak'a: 7x Takbir, dann lies man Surat Al-Fatiha und im Anschluss daran Surat Al-A'la oder Qaf 

→ in der 2. Rak'a: 5x Takbir (außer Takbiratul IHram, also zum Anfang des Gebets), wenn in der ersten Rak'a Sura Al-A'la gelesen wurde - dann liest man nun: Sura al-Ghashiya
wenn in der ersten Rak'a Sura Qaf gelesen wurde- dann rezitiert man: Sura Al-Qamar

 
- Das 'Id-Gebet ist speziell/besonders aufgrund der Takbirat!
7) Beim Id-Gebet: es werden keine Sunna-Gebete VOR Salatul Id verrichtet!!!

- Die Überlieferungen, die besagen, dass es vor Salatul Id Sunnagebete gibt sind da'if (schwach)

- wenn Salatul 'Id in der Moschee verrichtet wird: Dann betet man vor Salatul Id TaHiyatul Masjid (2 Rak'a zur Begrüßung der Moschee)
 
Ibn 'Abbas berichtete: "Der Prophet (salla ALLAHu 'aleihi wa sallam) ging hinaus am Festtag des Fastenbrechens ('Idu-l-fitr) und verrichtete (das Festgebet mit) zwei Rak'a. Davor und danach verrichtete er keine anderen Gebete, und bei ihm war Bilal." (Al Bukhari)

 
8) Nach Salatul Id gibt es kein Gebet (in Moschee oder wo man gebetet hat)!
- außer Sunna: Wenn man nach Hause geht, betet man 2 Rak'a für ALLAH (dies ist eine Sunna, die heutzutage sehr vernachlässigt wird)

 

 

  Es folgt eine kurze Zusammenfassung, die größtenteils von Sheikh Al-Munajjid übernommen wurde:

Adaab Al-Id

1-      Ghusl (ein Bad nehmen)

Man sollte vor dem Id Gebet Ghusl machen. In einer Sahih Aussage in Al-Muatta wurde von Abdullah Ibn Umar berichtet, dass er bevor er zum Gebetsplatz ging gewöhnlich Ghusl machte. (Al-Muatta, 428)


Imam An-Nawawi (raHimahuLLAH) erwähnte, dass die Gelehrten sich einig sind, dass es beliebt ist, am Id Tag ein Bad (Ghusl) zu nehmen.


2-      Essen an 'Id

Es ist besser am Tage von 'Id ul-Adha bis nach dem Verrichten des 'Id-Gebetes am Morgen
nichts zu essen.
 
Buraidah berichtet: 
"Der Prophet r ging am Tage des Fastenbrechens ('Id ul-Fitr) nicht eher hinaus, bis er  etwas gegessen hatte, und am Tage des Opfers ('Id ul-Adha) aß er nichts, bis er (vom  Gebet) zurückkam." [at-Tirmidhi] 

3-   Bei Rückkehr den Weg wechseln
 
Dschabir (radiyALLAHu 'anhu) erzählte, dass der Prophet (salla ALLAHu 'aleihi wa sallam) am Festtag den Weg zur Moschee zu wechseln pflegte (indem sich sein Hinweg immer vom Rückweg unterschied). (Al-Bukhari)


4-      Die Takbiraat am Id-Tag
 
Es ist eine der größten Sunnan am 'Id Tag, aufgrund der Aussage ALLAHs:
 
Es ist Sunnah an den 'Id-Tagen Takbirat zu sprechen. Hinsichtlich des Opfer-'Ids sagt Allah (in 
der ungefähren Bedeutung): "und dass sie während einer bestimmten Anzahl von Tagen
Allahs gedenken"
 [al-Hajj (22):28]. Die Zeit für das Takbirat während des Opferfestes ist von dem 
Tag von 'Arafat (9.Dhul Hidschaa) bis zum dreizehnten des Dhul-Hidschaa. 


5-       Die Formulierung des Takbirs

Von 'Umar und Ibn Mas'ud ist  folgendes überliefert worden: 
"Allahu Akbar. Allahu Akbar. La ilaha ill Allah. Allahu Akbar.Allahu Akbar wa lillahil-
Hamd."
 
Ibn Abi Shaybah berichtete in Al-Musannaf, dass Ibn Mas’uud (Möge Allah mit ihm zufrieden sein) gewöhnlich den Takbir an den Tagen des Tashriqs folgend aussprach: „Allaahu akbar, Allaahu akbar, laa ilaaha ill-Allaah, wa Allaahu akbar, Allaahu akbar wa Lillaahi’l-hamd.“ Ibn Abi Shaybah berichtete es woanders mit dem gleichen Isnaad, aber der Teil „Allahu Akbar“ wurde dreimal wiederholt.
 

6-       Einander gratulieren
 
Man kann sich an Id gegenseitig gratulieren, es gibt keine bestimmte vorgeschriebene Art.
Man kann folgendes sprechen: „Taqabbal ALLAHu minna wa minkum (Möge ALLAH (das Fasten und die Anbetung) von uns und von euch annehmen)“ oder auch andere Arten der Gratulation sind möglich.

Jubayr ibn Nufayr sagte: „Zur Zeit des Propheten (salla ALLAHu 'aleihi wa sallam) pflegten die Leute, wenn sie sich am Tag des Id trafen, zu sagen: „Taqabbal ALLAHu minna wa minka (Möge ALLAH von uns und von euch annehmen)“ (Ibn Hajar. Sein Isnad ist hasan. Fath, 2/446)

Das gegenseitige Gratulieren zu Id war auch unter den Gelehrten wie z.B. Imam Ahmad rahimahuALLAH bekannt.


 7-       Das Opfern

Man sollte anlässlich des 'Id Al Adha opfern. 

Ein Schaf ist für einen Mann und seine Familie ausreichend: Ata bin Yassar t sagte: "Ich fragte
Abu Ayyub al-Ansari t, wie das Schlachten zur Zeit des Propheten r durchgeführt wurde. Er
antwortete: 'Wahrlich, ein Mann schlachtete gewöhnlich ein Schaf für sich und seine Familie,
und sie aßen davon und speisten andere damit.'"
 [at-Tirmidhi]

Und Allah taala weiss es am Besten!

Donnerstag, 9. Mai 2013

Oh je, was bedeutet das?



بِسْمِ اللَّهِ الرَّحْمَنِ الرَّحِيمِ
BISMILLAHIR-RAHMANIR-RAHIM

Im Namen Allahs, des Sich Erbarmenden, des Barmherzigen
اقْرَأْ بِاسْمِ رَبِّكَ الَّذِي خَلَقَ
[96:1]  Lies im Namen deines Herrn, Der erschuf.
اقرأ كلام الله
ورتل القرآن
Wusstet ihr was O JE bzw O JEMINE bedeutet??
"O je" wird von "O Jesus" abgeleitet...
Oder auch: O jemine, das kommt aus dem lateinischen "O Jesus domine" und bedeutet soviel wie, o Jesus (unser) Herr..... nach dem Motto: Ya ´Isa (ya rabb) - astaghfiru Allah -...
Oder auch: Herrje - Herr Jesus
So ein Ruf gebührt nur Allah subhanahu wa ta´ala. Es gibt Geschwister bei denen dieses "O je" im Sprachgebrauch verankert hat. Als Alternative sollten wir eher "Subhan ALLAH" sagen - Vorteil: Man bekommt Hassanat auf sein Konto gutgeschrieben
Der Prophet sagte: "Wer an ALLAH und den letzten Tag glaubt, soll Gutes sprechen oder schweigen."

3 gewaltige Dhikr

بسم الله الرحمن الرحيم


ie Schönheit des Islam liegt im Praktizieren!

Täglich werden wir auf die Probe gestellt - und trotz guter Absichten stehen wir manchen Prüfungen scheinbar hilflos gegenüber.
Im Islam gibt es für jede Situation die richtige Lösung, für jeden Zustand die passende Medizin!
Oh ihr, die ihr glaubt! Gedenkt Allahs in häufigem Gedenken und lobpreist Ihn morgens und abends. (Al-Ahzab, 41-42)
Sag':
  • subhan Allah wa bihamdihi
    subhan Allahi-l-^athim
Der Gesandte Allahs (s.w.s.) sagte über dieses Dhikr:
Zwei Worte, leicht auf der Zunge, schwer auf der Waage, beliebt beim Erbarmer.

Er (s.w.s.) sagte:
Wer 'subhan Allah wa bihamdihi' hundertmal am Tag ausspricht, dem werden seine Sünden vergeben, selbst wenn sie soviel wären wie der Meeresschaum.

Sag' es auf, egal wo Du bist!
Ob im Auto oder Bus, beim Gehen oder Sitzen, in der Moschee oder Zuhause -
dieses Dhikr löscht Sünden!
...und sag':
  • astaghfirullah wa atubu ilaih

Der Gesandte Allahs (s.w.s.) sagte:
Ich spreche jeden Tag hundertmal "astaghfirullah" aus.

Wer beim Bekunden der Reue ('atubu') tatsächlich im Herzen Reue für alle seine Sünden empfindet, dem vergibt Allah ta^ala seine Sünden.
Es heißt im Hadith:
Wer Reue zeigt von seinen Sünden, ist wie jemand, der keine Sünden hat.

In einem weiteren heißt es:
Jeder Mensch begeht Fehler; die besten von ihnen sind die, die Reue zeigen.


Sag' hundertmal am Tag 'astaghfirullah', wann immer Du möchtest und in welchem Zustand auch immer Du Dich befindest!

Auch der Prophet sprach es aus, obwohl er keine Sünden beging, der Friede und Segen von Allah seien mit ihm.
...und sag' auch:
  • la haula wa la quwatta illa billah (Al-Hauqala genannt)

Allah ta^ala bewahrt vor dem Schlechten, wen Er will,
und gibt Kraft, das Gute zu verrichten, wem Er will.

Für denjenigen, der Al-Hauqala ausspricht, erschafft Allah im Paradies einen Baum, dessen Stamm aus Gold ist - ein jedesmal, wenn er es ausspricht.

Während seiner Himmelfahrt begegnete der Gesandte Muhammad u.a. dem Propheten Ibrahim, welcher zu ihm sagte:
Befiehl deiner Gemeinschaft, viel im Paradies zu pflanzen, denn die Erde (des Paradieses) ist sehr gut und der Boden ist sehr weit!
Der Gesandte Allahs (s.w.s.) fragte:
Und wie wird im Paradies gepflanzt?
Ibrahim antwortete:
(Indem gesagt wird) la haula wa la quwatta illa billah!
Der Friede und Segen Allahs sei mit ihnen beiden.


Al-Hauqala hat auch vielerlei Nutzen für das Diesseits.


In einem Hadith heißt es, dass es ein Heilmittel gegen 90 Krankheiten ist, und das mindeste davon ist das Bedrücktsein (Kummer).

Ein Bruder berichtete uns von einer Angelegenheit, durch die er sehr in Sorge geraten war. Diese Angelegenheit betraf auch noch eine andere Person und er wusste nicht, wie er das Problem lösen könnte - er befürchtete sogar, dass es sich vergrößern würde.
Als er sich auf dem Weg befand, die andere Person zu treffen, sagte er den ganzen Weg über 'la haula wa la quwatta illa billah'.
Als er ankam, war zu seinem Erstaunen das Problem geklärt!
Al-Hamdulillah!
Al-Hauqala spendet Ruhe und Frieden.

Sage 'la haula wa la quwatta illa billah', so häufig Du kannst!
 Oh Allah, gib uns das Wissen, das uns nutzt, und gib uns den Nutzen durch dieses Wissen; mehre unser Wissen und erinnere uns an das, was wir vergessen haben. Allahumma Amin!
Oh Allah, gib uns Gelegenheit, das Wissen weiterzugeben.
Oh Allah, beschere uns dankbare Zungen, die Deiner häufig gedenken und demütige Herzen und Körper, die die Plagen geduldig ertragen. Allahumma Amin!
Wahrlich, die muslimischen Männer und die muslimischen Frauen,
die gläubigen Männer und die gläubigen Frauen,
die gehorsamen Männer und die gehorsamen Frauen,
die wahrhaftigen Männer und die wahrhaftigen Frauen,
die geduldigen Männer und die geduldigen Frauen,
die demütigen Männer und die demütigen Frauen,
die Männer, die Almosen geben, und die Frauen, die Almosen geben,
die Männer, die fasten, und die Frauen, die fasten,
die Männer, die ihre Keuschheit wahren, und die Frauen, die ihre Keuschheit wahren,
die Männer, die Allahs häufig gedenken, und die Frauen, die (Allahs häufig) gedenken -
Allah hat ihnen (allen) Vergebung und großen Lohn bereitet.
(Al-Ahzab, 35)