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Mittwoch, 15. Mai 2013

Ayatu-l-kursi


Abu Huraira رضي الله عنه berichtete:
Allahs Gesandter صلى الله عليه وسلم gab mir die Aufgabe, die Zakah des Ramadan zu bewahren. Als ich meine Aufgabe ausübte, kam jemand und wühlte in den Nahrungsmitteln herum. Daher ergriff ich ihn mit Gewalt. Ich sagte: “Ich werde dich zum Gesandten Allahs صلى الله عليه وسلم bringen!
Der Mann sagte: “Wahrlich, ich bin arm und habe Familienangehörige. Ich bin in großer Not.”
Daher ließ ich ihn gehen. Da sagte der Prophet صلى الله عليه وسلم: “O Abu Huraira, was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?
Ich sagte: “Oh Gesandter Allaahs, er beklagte sich in großer Not zu sein, und dass er eine Familie habe. Deswegen ließ ich ihn gehen.”
Der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete: “Gewiss hat er gelogen, und er wird wiederkommen.
Da ich wusste, dass er zurückkehren würde, wartete ich im Liegen auf ihn. Als er kam und in den Nahrungsmitteln herumzugraben begann, packte ich ihn und sagte: “Ich werde dich gewiss zum Gesandten Allaahs صلى الله عليه وسلم bringen.”
Er bat: “Lass mich gehen! Wahrlich, ich bin arm und habe eine Familie. Ich werde nicht zurückkehren.
Daher hatte ich Mitleid mit ihm und ließ ihn gehen. Am nächsten Morgen sagte der Gesandte Allaahs صلى الله عليه وسلم: “O Abu Huraira, was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?
Ich erwiderte, dass er sich über seine große Not beschwert und dass er eine Familie (zu versorgen) habe und ich ihn daher hatte gehen lassen.
Der Prophet صلى الله عليه وسلم antwortete: “Gewiss hat er gelogen, und er wird wieder kommen.” Daher wartete ich auf ihn und packte ihn, als er begann, die Lebensmittel um sich herumzustreuen. Ich sagte: “Ich nehme dich mit zum Gesandten Allaahs صلى الله عليه وسلم. Dies ist das dritte Mal, obwohl du versprochen hast, nicht wieder zu kommen. Trotz alldem bist du zurückgekommen!
Er sagte: “Lass mich dich einige Worte lehren, durch die Allaah dir großen Nutzen zuteil werden lässt.
Ich sagte: “Welche Worte sind dies?
Er sagte: “Wann immer du zu Bett gehst, lies den Schemelvers (Al-Baqarah / 2:255), von Anfang bis zum Ende. Wenn du dies tust, wird ein Wächter Allaahs immer mit dir sein, so dass der Schaytaan sich dir bis zum Morgen nicht nähern wird.” Danach ließ ich ihn gehen.
Am nächsten Morgen sagte der Gesandte Allaahs صلى الله عليه وسلم: “Was hat dein Gefangener letzte Nacht gemacht?”
Ich antwortete, dass er mich einige Worte lehren wollte, durch die Allaah mir Nutzen erweisen würde. Als der Prophet صلى الله عليه وسلم fragte, welche dies seien, erwiderte ich, man solle den Schemelvers aufsagen, bevor man zu Bett gehe. Ebenso erzählte ich ihm, dass dann ein Wächter von Allaah mit mir sein und Satan sich mir nicht nähern würde, bis ich am Morgen aufwachte. Der Prophet صلى الله عليه وسلم sagte: “Wahrlich, er hat die Wahrheit gesprochen, obwohl er ein offensichtlicher Lügner ist. O Abu Huraira, weißt du mit wem du die letzten drei Nächte gesprochen hast?
Ich antwortete: “Nein.”
Und er antwortete: “Es war der Schaytaan.”
Überliefert von Al-Bukhary
وعن أبي هريرة رضي الله عنه قال‏:‏ وكلني رسول الله صلى الله عليه وسلم بحفظ زكاة رمضان، فأتاني آتٍ، فجعل يحثو من الطعام، فأخذته فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم قال‏:‏ إني محتاج، وعلي عيال، وبي حاجة شديدة، فخليت عنه، فأصبحت، فقال رسول الله صلى الله عليه وسلم ‏:‏‏”‏ يا أبا هريرة، ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله شكا حاجة وعيالا، فرحمته، فخليت سبيله‏.‏ فقال‏:‏ ‏”‏ أما إنه قد كذبك وسيعود‏”‏ فعرفت أنه سيعود لقول رسول الله صلى الله عليه وسلم فرصدته، فجاء يحثو من الطعام، فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم، قال‏:‏ دعني فإني محتاج، وعلي عيال لا أعود، فرحمته فخليت سبيله، فأصبحت فقال لي رسول الله صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏يا أبا هريرة، ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله شكا حاجة وعيالا فرحمته، فخليت سبيله، فقال‏:‏ ‏”‏إنه قد كذبك وسيعود‏”‏ فرصدته الثالثة‏.‏ فجاء يحثو من الطعام، فأخذته، فقلت‏:‏ لأرفعنك إلى رسول الله صلى الله عليه وسلم، وهذا آخر ثلاث أنك تزعم أنك لا تعود، ثم تعود‏!‏ فقال‏:‏ دعني فإني أعلمك كلمات ينفعك الله بها، قلت‏:‏ ما هن‏؟‏ قال‏:‏ إذا أويت إلى فراشك فاقرأ آية الكرسي، فإنه لن يزال عليك من الله حافظ، ولا يقربك شيطان حتى تصبح، فخليت سبيله فأصبحت، فقال لي رسول الله صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏ما فعل أسيرك البارحة‏؟‏ ‏”‏ قلت‏:‏ يا رسول الله زعم أنه يعلمني كلمات ينفعني الله بها، فخليت سبيله‏.‏ قال‏:‏ ‏”‏ما هي‏؟‏‏”‏ قلت‏:‏ قال لي‏:‏ إذا أويت إلى فراشك فاقرأ آية الكرسي من أولها حتى تختم الآية‏:‏ ‏{‏الله لا إله إلا هو الحي القيوم‏}‏ وقال لي‏:‏ لا يزال عليك من الله حافظ، ولن يقربك شيطان حتى تصبح، فقال النبي صلى الله عليه وسلم‏:‏ ‏”‏أما إنه قد صدقك وهو كذوب، تعلم من تخاطب منذ ثلاث يا أبا هريرة ‏”‏ ‏؟‏ قلت‏:‏ لا، قال‏:‏ ‏”‏ذاك شيطان‏”‏ ‏(‏‏(‏رواه البخاري‏)‏‏)‏‏.‏
Riyadu-s-Salihien 9, 1020

Sich bei jeder Tat eine gute Absicht vergegenwärtigen

Bismillahi r-Rahman r-Rahim
Allah umsorge dich! Sei informiert, dass sich alle guten Taten, die du verrichtest, wie schlafen, essen, Geld verdienen, u.a. in Gehorsam Allah gegenüber verwandeln können, für die der Moslem Tausende von Gutschriften bei Allah erhält unter der Bedingung, dass er dabei beabsichtigt, dadruch Allah nahe zu kommen. Der Prophet, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, sagte: “Taten hängen von der Absicht ab, und jeder erhält das, was er beabsichtigt hat...” (bei Bukhary und Muslim überliefert)
Ein Beispiel: Der Muslem geht früh zu Bett, um zum Nacht- oder Morgendämmerungsgebet aufstehen zu können. Dann wird sein Schlaf zu einem Gottesdienst. So ist es auch mit den anderen erlaubten Dingen

Hadith: Niyyah (Absicht)

'Umar bin Al-Khattab, radiallahu 'anhu, berichtete: Der Gesandte Allahs, sallallahu 'aleihi wa sallam, sagte: „Wahrlich, die Taten sind
entsprechend den Absichten, und jedem Menschen steht das zu, was er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und Seines Gesandten willen unternimmt, dessen Auswanderung ist für Allah und Seinen Gesandten, und wer seine Auswanderung des irdischen Lebens willen unternimmt, es zu erlangen, oder wegen einer Frau, sie zu heiraten, dessen
Auswanderung ist für das, um dessentwegen er auswandert." [Al-Bukhari und Muslim]
Erläuterung
Hinsichtlich einiger Ahadith war der Grund für diesen Hadith, dass eine Person einen Heiratsantrag an eine Frau namens Umm Qais sandte, welchen sie ablehnte, mit der Aussage, dass er nach Al-Madina auswandern müsse um sie zu heiraten. Folglich tat er dies aus diesem bestimmten Grund und die beiden heirateten dort. Wegen diesem Ereignis wurde dieser Mann unter den Gefährten bekannt als Muhajir Umm Qais. Auf der Grundlage dieses Hadiths sind die 'Ulama` der einstimmigen Meinung, dass die tatsächliche Basis der Taten die Niyyah (Absicht) ist und jedem hinsichtlich der Niyyah vergolten wird. Es ist wahr, dass sich die Niyyah im Herzen einer Person befindet, d.h. dass man erst eine Absicht bilden muss für das, was man beabsichtigt zu tun und man sollte diese nicht verbal äußern. Tatsächlich ist letzteres eine Bid'ah (Neuerung in der Religion), weil kein Beweis in der Shari'ah gefunden wurde. Der Punkt, der offensichtlich wird aus diesem Hadith, ist, dass Ikhlas (Aufrichtigkeit) ein Muss ist für jede Tat. In anderen Worten, für jede
rechtschaffene Tat sollte man nur das Wohlgefallen Allahs ersuchen, anderenfalls wird es nicht von Allah akzeptiert.

Gütig sein zu den Eltern


`Abdullah Ibn Mas`ud, radiallahu 'anhu, berichtete: Ich fragte den Gesandten Allahs, sallallahu 'aleihi wa sallam: Welche Tat ist am besten? Da sagte er: Das Gebet zur rechten Zeit. Ich fragte weiter: Und welche Tat danach? Er erwiderte: Dann die Güte zu den Eltern! Ich fragte wieder: Und welche Tat danach? Er sagte: Der Kampf auf dem Wege Allahs. Da hörte ich damit auf, ihm weitere Fragen zu stellen, nur aus dem Grunde, dass ich ihn dadurch nicht anstrengen wollte. [Al-Bukhari und Muslim]
Erläuterung
Das Verrichten des Salat zur rechten Zeit bedeutet seine Verrichtung zum frühesten vorgeschriebenen Zeit oder zumindest während seiner festgesetzten Zeit. Man sollte weltlichen Angelegenheiten keinen Vorrang über diese geben. Salat und Jihad sind zwei der lobenswertesten Aufgaben eines Muslims. Wenn die gute Behandlung der Eltern zusammen mit Salat und jihad erwähnt wird, so erteilt dies dieser Vorschrift weitere Wichtigkeit.
Abu Huraira, radiallahu 'anhu, berichtete, dass ein Mann zum Gesandten Allahs, sallallahu 'aleihi wa sallam, kam und fragte: "Oh
Gesandter Allahs, wer von den Menschen ist am meisten zu guter Behandlung durch mich berechtigt und zu meiner guten Gefolgschaft?" Er antwortete: "Deine Mutter." Der Mann fragte: "Und wer nach ihr?" Er sagte: "Deine Mutter." Er fragte: "Und wer nach ihr?" Er antwortete: "Deine Mutter." Er fragte: "Und wer nach ihr?" Er sagte: "Dein Vater." [Al-Bukhari und Muslim]
Nach einer anderen Version fragte der Mann: "Oh Gesandter Allahs, wer hat am meisten Anspruch auf gute Behandlung und gute Gefolgschaft?" Er antwortete: "Deine Mutter, und dann deine Mutter, und dann deine Mutter, und dann dein Vater, und dann deine näheren Verwandten."
Erläuterung
Dieser Hadith teilt uns mit, dass die Rechte einer Mutter dreimal wichtiger sind, als die des Vaters, aus den folgenden Gründen:
1. Sie ist schwächer als der Vater.
2. Die folgenden drei Schwierigkeiten sind ausschließlich durch die
Mutter geboren, während der Vater diese nicht mit ihr teilt:
a) Sie trägt das Baby für neun Monate in ihrem Bauch,
b) Die Wehen, die sie erträgt.
c) Zwei Jahres Abschnitt des Säuglings, welcher ihren Schlaf in der
Nacht unterbricht und ihre Gesundheit beeinflusst. Sie muss ebenfalls
sehr vorsichtig mit ihrem Essen sein, für das Wohl des Babys.
Güte gegenüber den Jüngeren und Respekt gegenüber den Älteren
'Amr bin Shu'aib, radiallahu 'anhu, berichtete unter der Autorität seines Vaters, der von seinem Vater hörte, dass der Gesandte Allahs,
sallallahu 'aleihi wa sallam, sagte: "Er gehört nicht zu uns, der kein Mitgefühl gegenüber unseren Jüngeren zeigt und die Ehre auf Grund unserer Älteren nicht anerkennt." [At-Tirmidhi und Abu Dawud. At-Tirmidhi sagte er ist gut und authentisch. Eine andere Überlieferung sagt aus: "Das Recht unserer Älteren."]
Erläuterung
Die Worte hier "(Er) gehört nicht zu uns" bedeuten, dass er nicht dem Wege des Propheten, sallallahu 'aleihi wa sallam, folgt. Mitgefühl
gegenüber den Jüngeren zeigen bedeutet, ihnen gegenüber Güte und Großzügigkeit zu zeigen. Für das Selbe Prinzip ist es erforderlich für die Jüngeren, dass sie die Älteren, die Gelehrten und die Frommen akzeptieren.

Sonntag, 12. Mai 2013

Hadith... mindestens ein gutes Wort


Adyy Ibn Hatim, radiallahu 'anhu, berichtete: „Der Prophet, sallallahu 'aleihi wa sallam, erwähnte das Höllenfeuer, nahm davor seine
Zuflucht bei Allah und wandte sich mit dem Gesicht ab. Er erwähnte abermals das Höllenfeuer, nahm davor seine Zuflucht bei Allah und wandte sich mit dem Gesicht ab.“ Schu`ba fügte hinzu: „Er tat es zweimal ohne Zweifel dann sagte er: „Hütet euch vor dem Höllenfeuer, auch dann, wenn es mit einer halben Dattel wäre, und wenn dies auch nicht möglich ist, dann mindestens mit einem guten Wort!“ [Al-Bukhari und Muslim]
Erläuterung
Dieser Hadith hebt den Punkt hervor, dass Sadaqah großen Nutzen hat und auch in seinem minimalen Umfang und Menge sie uns unsere
Sicherheit vor dem Höllenfeuer gewährleisten kann. Uns wird mitgeteilt, dass wenn wir nicht mal eine einzige oder halbe Dattel haben, um sie einer bedürftigen Person zu geben, wir es bewerkstelligen können den Selben Nutzen zu haben, durch das Sprechen zu ihm in
einem mitfühlenden Ton, vorausgesetzt wir haben Glauben in unserem Herzen.

über die Gaben Allahs nachdenken

بسم الله الرحمن الرحيم

Der Gesandte, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, sagte: „Denkt über die Gaben Allahs nach, denkt nicht über Allah nach.“ (von Al Tabaraani im Buch „Al Ausat“ und Al Bayhaqiyy im Buch „Al Schuab“ überliefert. Al Albani hat seine Erzählerkette als „hassan“ (zweite Stufe der Authentizität) eingestuft.
Eines der Dinge, die sich im täglichen und nächtlichen Leben des Muslims öfters wiederholt, ist das Gefühl, daß Allah ihn mit  Geschenken überschüttet hat. Wie zahlreich sind die Situationen, die ein Muslim so sieht und über die er hört, die es ihm zur Pflicht machen, über diese Gaben, in denen er lebt, nachzudenken, sie zu erwägen und Allah dafür zu danken.
1. Hast du über die Gabe Allahs nachgedacht, wenn du zur Moschee gehst und daß die Leute um dich herum diese Gabe nicht erhalten haben, besonders beim Morgendämmerungsgebet? Wenn du die Häuser der Moslems siehst, sie in tiefem Schlaf liegen, als ob sie tot seien? ( ( لا يصلح هاذا المثال فى الواقع الألمانى
2. Hast du die Gaben Allahs an dich gefühlt, während du auf der Straße gehst und verschiedene Dinge siehst? Der eine hatte einen Autounfall, aus dem Auto eines anderen erklingt die Stimme des Teufels (Gesang), usw. (( لا يصلح هاذا المثال فى الواقع الألمانى
3. Hast du die Gaben Allahs an dich gefühlt, während du die Nachrichten über die Welt liest: Hungersnöte, Überschwemmungen, verbreitete Krankheiten, Erdbeben, Kriege, Austreibung. Beim erfolgreichen Diener Allahs gehen die Gaben Allahs an ihn nicht
aus seinem Herzen und seinem Gefühl, und das in jeder Situation und bei jedem Anblick. Er lobt Allah und dankt Ihm immer für Seine Gaben: Religion, Gesundheit, Wohlergehen, Freisein von Übeln.
In einer Überlieferung über den Gesandten sagte dieser, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm: „Wer einen Geplagten sieht und sich dann sagt: ,Allah sei gelobt, daß Er mich von der Plage befreit hat, mit der er ihn prüft und der mich vielen Geschöpfen vorgezogen hat`, den trifft diese Plage nicht.“ (Al Tirmidhi stufte ihn als „hassan“ ein)

Hadith: starker Glaube

بسم الله الرحمن الرحيم

Suhaib, radiallahu 'anhu, berichtete, dass der Gesandte Allahs, sallallahu 'aleihi wa sallam, erzählte: "Man erzählt, dass es einst einen König gab, der einen Zauberer (in seinem Dienst) hatte. Als der Zauberer alt wurde, sagte er zu dem König: "Da ich jetzt alt werde, bestimme bitte einen jungen Mann, den ich die Zauberei lehren kann." Der König schickte also einen jungen Mann zu ihm, der in der Kunst der Zauberei unterrichtet werden sollte. Auf dem Weg des jungen Mannes zum Zauberer lebte ein Mönch, bei dem der Junge
zu sitzen pflegte und dessen Reden er gern lauschte. Der Junge war so erfreut durch das Gespräch mit dem Mönch, dass er sich immer zu dem Mönch auf den Weg setzte, wenn er zum Zauberer ging. Dies ließ den Jungen zu spät kommen, worauf der Zauberer ihn schlug. Als der Junge sich beim Mönch darüber beklagte, sagte der Mönch zu ihm: "Wenn du Angst vor dem Zauberer hast, sag ihm: 'Meine Leute hielten mich auf, und wenn du dich vor deiner Familie fürchtest, sag ihnen: 'Ich habe mich wegen des Zauberers verspätet.'" Diese Strategie setzte sich eine Zeitlang fort. Einst sah der junge Mann, dass ein gewaltiges Tier den Menschen den Weg blockierte. Der junge Mann sagte bei sich: 'Jetzt werde ich merken, ob der Zauberer besser ist oder der Mönch.' Er hob nun einen Stein auf und sagte: "Allah! Wenn das Verhalten des Mönches dir wohlgefälliger ist als die Tätigkeit des Zauberers, dann töte dieses Tier, so dass die Leute durch gehen können." Und dann warf er mit dem Stein nach dem Tier und tötete es, womit er den Leuten den Durchgang ermöglichte. Der junge Mann erzählte dieses dem Mönch, der zu ihm sagte: "Mein Sohn, heute bist du mir zuvorgekommen, und ich glaube, dass du jetzt ein Stadium erreicht hast, in dem du geprüft werden könntest. Sollte das geschehen, verrate mich nicht." Der junge Mann begann, Menschen zu heilen, die von Geburt an an Blindheit litten, unter Lepra und anderen Krankheiten. Diese Nachricht gelangte zu
einem königlichen Höfling, der erblindet war. Er ging zu dem jungen Mann mit vielen Geschenken und sagte: "All dieses wird dein sein, wenn du mich heilst." Der junge Mann sagte zu ihm: "Ich heile niemanden. Es ist Allah allein, der Heilung gewährt. Wenn du deinen Glauben an Allah bekundest, will ich für dich beten, und Er wird dir Gesundheit gewähren." Da sprach er seinen Glauben an Allah aus, Der ihm das Sehen wiedergab. Danach ging er zum königlichen Hof und saß dort wie gewöhnlich. Der König fragte ihn: "Wer hat
dir dein Sehen wiedergegeben?" Der Mann antwortete: "Mein Herr!" Der König fragte weiter: "Hast du einen Herrn außer mir?" Er antwortete: "Mein Herr und dein Herr ist Allah." Der König befahl, den Höfling gefangen zu nehmen und foltern zu lassen, bis er den Namen des jungen Mannes bekannt gab, und der wurde vor den Herrscher gebracht, der zu ihm sagte: "Mein Sohn, bist du in der
Zauberei so weit gekommen, dass du Leute vom Leiden der Blindheit, Lepra und anderen Gebrechen heilen kannst?" Der junge Mann sagte: "Ich heile überhaupt niemanden. Es ist Allah, der heilt." Da wurde auch er inhaftiert und gefoltert, bis er den König Namen und Wohnort des Mönchs wissen ließ. Dieser wurde ebenfalls herbei zitiert und aufgefordert, seinen Glauben zu widerrufen, was er aber verweigerte. Der König ließ daraufhin eine Säge holen, die mitten auf den Kopf des Mönches gesetzt wurde, und er wurde in zwei Teile entzwei geschnitten. Danach wurde nach dem Höfling des Königs geschickt, und er wurde aufgefordert, seinen Glauben zu leugnen. Er weigerte sich ebenfalls und wurde genauso gespalten. Dann wurde der junge Mann gebracht und aufgefordert, seinem Glauben zu entsagen, doch auch der weigerte sich, dies zu tun. Der König überantwortete den jungen Mann seinen Leuten und sagte
ihnen: "Bringt ihn zu dem und dem Berg, und wenn ihr den Gipfel erreicht habt, und er sich immer noch weigert, seinem Glauben abzuschwören, werft ihn vom Berggipfel hinunter." Sie brachten ihn also zum Berggipfel. Dort flehte er: "Oh Allah! Befreie mich von diesen auf welche Art Du willst." Sogleich erschütterte ein Erdbeben den Berg, und die Männer des Königs fielen hinab. Der junge Mann kam zurück zum König, der fragte: "Was ist mit deinen Begleitern passiert?" Er antwortete: "Allah, der Erhabene, hat mich vor ihnen
gerettet." Da wurde er anderen Männern übergeben, denen aufgetragen wurde, ihn in einem kleinen Boot aufs Meer hinaus zu bringen und ihn, im Falle des Widerstandes, seinen Glauben aufzugeben, in die See zu werfen. Also nahmen sie ihn mit sich fort, und dann betete er: "Oh Allah! Befreie mich von diesen auf welche Art Du willst!" Da erlitt das Boot Schiffbruch und die Männer ertranken. Und wieder kehrte der junge Mann zurück zum König, der ihn fragte: "Was ist mit deinen Begleitern passiert?" Er antwortete: "Allah, der
Erhabene, hat mich vor ihnen gerettet", und er fügte hinzu: "Du wirst nicht fähig sein, mich zu töten, wenn du nicht tust, was ich dir sage." Der König fragte nach: "Was ist das?" Der junge Mann antwortete: "Versammle die Leute auf offenem Gelände und lass mich von einem Palmstamm hängen. Dann nimm einen Pfeil aus meinem Köcher und sprich, indem du ihn in die Mitte eines Bogen spannst: 'Im Namen Allahs, des Herrn diesen jungen Mannes', und schieße den Pfeil auf mich. Wenn du das tust, wirst du mich töten können." Der
König ging dementsprechend vor. Die Leute wurden veranlasst, sich auf freiem Feld zu versammeln, der Mann wurde von dem Stamm einer Palme hinunter gehängt, der König nahm einen Pfeil aus seinem Köcher, und indem er ihn in die Mitte des Bogens" spannte sagte er: "Im Namen Allahs, des Herrn dieses jungen Mannes" und schoss ihn ab. Der Pfeil traf den jungen Mann an der Schläfe, der hob seine Hand zur Schläfe und starb. Als die Leute dies sahen, sprachen sie: "Wir erklären unseren Glauben an den Herrn dieses jungen Mannes." Der König bekam zu hören: "Schau! Was du befürchtet hast, ist geschehen: Die Leute haben ihren Glauben an den Herrn dieses jungen Mannes bekundet." Der König befahl, an beiden Seiten der Wege Gräben auszuheben. Als sie fertig waren, wurde in ihnen Feuer entzündet. Dann wurde verkündet, dass jeder, der sich weigere, seinem Glauben zu entsagen, in die brennenden Gräben geworfen werde oder aufgefordert werde, hineinzuspringen. Die Dinge nahmen so ihren Lauf, bis eine Frau hervorkam, begleitet von einem  Jungen, doch sie weigerte sich, in das Feuer geworfen zu werden, woraufhin der Junge sie ermutigte und sagte: "Oh meine Mutter! Sei standhaft; du bist auf dem richtigen Pfad." [Muslim]
Erläuterung
1. Die wichtigste Lektion dieses Hadiths ist, dass welchen Schwierigkeiten auch immer jemand auf dem Wege des Islams
gegenübersteht, man es mit Geduld und Entschlossenheit ertragen und wenn es der Vorteil des Islams verlangt sein Leben opfern soll. (D.h. bis zum Tode am Islam festhalten soll)
2. Die Wunder dargestellt durch rechtschaffene Menschen sind wahr. Wenn Allahs Wille und Weisheit bestimmt, äußert Er diese Wunder durch Seine Diener.
3. Es ist ein Beweis für die Wahrheit des Qur'ans, dass er das große historische Ereignis der Ashaab-ul-Ukhdud (die Leute des Grabens),
begraben im Staub der Ewigkeit, welche lange in Vergessenheit geraten waren, erzählt.
4. Es ist nicht möglich den Qur'an ohne die Hilfe von Ahadith zu erklären oder zu interpretieren. Das Ereignis der Ashaab-ul-Ukhdud,
welches im Qur'an erwähnt wird ist ein typisches Beispiel. Es ist der Hadith, der die Details dieses Ereignisses ans Licht brachte und seine Unklarheit klarstellte.
5. Solche Geschehnisse sind eine Quelle der Stärke für den Glauben eines wahren Gläubigen.

Liebe um Allahs Willen


Abu Huraira, radiallahu 'anhu, berichtete, dass der Prophet, sallallahu 'aleihi wa sallam, erzählte: "Ein Mann machte sich auf, einen
Bruder in einem anderen Dorf zu besuchen. Allah, der Erhabene, sandte ihm einen Engel auf seinen Weg. Als der Mann unterwegs den Engel traf, fragte ihn dieser: "Wohin gehst du?" Er antwortete: "Ich will meinen Bruder besuchen, der in diesem Dorf lebt." Er fragte: "Hast du bei ihm etwas (geschäftliches) zu erledigen?" Der Mann sagte: "Nein. Nichts, außer dass ich ihn liebe um Allahs willen." Er (der Engel) sagte zu ihm: "Ich bin ein Bote Allahs, gesandt um dir zu sagen, dass Allah dich liebt, wie du deinen Bruder um Allahs willen liebst."
[Muslim]

Erläuterung:
Dieser Hadith hebt folgendes hervor:
1. Den großartigen Vorzug des Besuchens von Muslimen um Allahs Willen.
2. Der Bund der Brüderschaft im Islam ist viel stärker als der Bund der Blutsverwandtschaft und weltlichen Interessen und deshalb hat dies Vorrang vor ihnen.
3. Wer auch immer jemanden um Allahs Willen liebt, den wird Allah lieben auf eine Art, die Seiner Majestät gebührt.

Bedeutung - ewiger Aufenthalt in der Hölle


Frage:
Allah sagt (ungefähre Bedeutung): „Allah vergibt gewiss nicht, dass man Ihm (etwas) beigesellt.
Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. Wer Allah (etwas) beigesellt, der hat
fürwahr eine gewaltige Sünde ersonnen.“ [4:48]
Und: „Und wer einen Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle, ewig darin zu
bleiben. Und Allah zürnt ihm und verflucht ihn und bereitet ihm gewaltige Strafe.“ [4:93]
Wie stimmen diese beiden Verse miteinander überein?
Antwort:
Es gibt keinen Widerspruch zwischen ihnen, preis sei Allah. Im ersten Vers informiert Allah
Seine Diener darüber, dass jede Sünde, die geringer ist als Schirk (die Beigesellung anderer
neben Allah in der Anbetung), Seinem Willen unterliegt: Er kann sie durch Seine Gnade
vergeben oder Er kann denjenigen, der im Zustand der Sünde stirbt, auf eine Art bestrafen, die
der Sünde entspricht. Denn er hat die heiligen Grenzen Allahs überschritten und etwas getan,
was den Zorn Allahs verdient.
Doch dem Mushrik (jemand, der Allah andere beigesellt) kann nicht vergeben werden, sondern
er ist für alle Ewigkeit für die Hölle verdammt, um darin für immer zu verbleiben, wenn er im
Zustand des Shirk stirbt – wir suchen Zuflucht bei Allah davor.
Der zweite Vers enthält eine Warnung für denjenigen, der einen anderen unrechtmäßig tötet. Er
wird bestraft und Allah zürnt ihm. Daher sagt Allah (ungefähre Bedeutung): „Und wer einen
Gläubigen vorsätzlich tötet, dessen Lohn ist die Hölle, ewig darin zu bleiben. Und Allah zürnt
ihm und verflucht ihn und bereitet ihm gewaltige Strafe.“ [4:93]
Das bedeutet, dass dies seine Strafe ist, wenn Allah ihn bestraft, und er verdient es. Wenn
Allah ihm vergibt, dann ist Er der Allvergebende. Er kann mit dem gestraft werden, was Allah als
Zeitspanne in der Hölle erwähnt, dann kann Allah ihn aus dem Feuer herausholen. Dies ist ein
vorübergehender Aufenthalt in der Hölle, der nicht wie der Aufenthalt der Kuffar ist.
Denn der Aufenthalt ist von zwei Arten:
Zum einen ewig und nie endend, was der Aufenthalt der Kuffar in der Hölle ist, wie Allah sagt
(ungefähre Bedeutung): „…So wird Allah ihnen ihre Werke zeigen, als gramvolle Reue für sie.
Und sie werden aus dem (Höllen-) Feuer nicht herauskommen.“ [2:167]
Und: „Sie wollen aus dem (Höllen-) Feuer herauskommen, aber sie werden nicht aus ihm
herauskommen, und für sie gibt es beständige Strafe.“ [5:37]
Zum anderen, was den Sünder anbelangt, wie derjenige, der einen anderen unrechtmäßig
getötet hat oder der Unzucht trieb, seinen Eltern ungehorsam war, Riba verzehrte, Alkohol trank
usw., und im Zustand seiner Sünde starb und Muslim war, dann unterliegt er dem Willen Allahs,
wie Er sagt (ungefähre Bedeutung): „… Doch was außer diesem ist, vergibt Er, wem Er will. …“
[4:48]
Wenn Er also will, wird Er ihnen vergeben aufgrund ihrer rechtschaffenen Taten, mit denen sie
starben, wie z.B. ihr Glaube an Allah allein (Tauhid), ihre Aufrichtigkeit gegenüber Allah und der
Tatsache, dass sie Muslime waren, oder aufgrund der Fürsprache derjenigen, die für sie
vermitteln, zusätzlich zu ihrem Tauhid und ihrer Aufrichtigkeit.
Oder Er kann sie bestrafen und ihnen nicht vergeben, sodass Er sie straft, indem Er sie in die
Hölle eintreten und sie dort auf eine Art leiden lässt, die ihren Sünden angemessen ist. Danach
wird Er sie von dort herausholen, wie in vielen Ahadith des Gesandten Allahs (Allahs Frieden
und Segen seien auf ihm) erwähnt wurde, der sagte, dass er für die Sünder seiner Umma
Fürsprache einlegen würde und dass Allah dafür mehrere Male ein Limit setzt.
So wird er Fürsprache halten und eine Anzahl von ihnen durch Allahs Erlaubnis herausholen,
dann wird er wieder Fürsprache einlegen und wieder und wieder, bis er (Allahs Frieden und
Segen seien auf ihm) vier Mal vermittelt hat. Ähnlich werden die Engel, die Gläubigen und die
Kinder, die vor dem Erreichen der Pubertät und vor ihren Eltern starben, Fürsprache einlegen
und Allah wird durch ihre Fürsprache aus dem Feuer herausholen, wen auch immer Er will.
Anschließend werden einige Sünder von denen, die an den Tauhid und den Islam glaubten, in
der Hölle übrig sein und Allah wird sie durch Seine Gnade und Barmherzigkeit ohne Fürsprache
herausholen, sodass niemand mehr in der Hölle verbleibt außer denjenigen, über die der Quran
geurteilt hat, dass sie für immer darin bleiben müssen, nämlich die Kuffar.
Daher wird der Fragesteller verstehen, wie diese zwei Verse miteinander in Einklang zu bringen
sind sowie auch ähnliche Texte und die Ahadith, die denjenigen das Paradies versprechen, die
mit dem Islam starben, außer jenen, die Allah für ihre Sünden zu strafen wünscht. Und Er ist der
Weiseste und Gerechteste; Er tut, was Er will, und befiehlt, was Er will.
Außerdem gibt es einige, die Allah nicht bestrafen wird, durch Seine Gnade und aus
verschiedenen Gründen, wie z.B. rechtschaffene Taten oder durch Fürsprache und vor allem
aber durch Seine Gnade und Barmherzigkeit.
Schaykh Abd al-Aziz ibn Baz, rahimahullah
Majmu Fatawa al-Maqalat, 9/380

Das Rezitieren der Sura al-Kahf Freitagnacht (Donnerstagabend)


Frage:
Wie sieht das Urteil zum Rezitieren der Surah al-Kahf am Freitag aus, sei dies nun während des
Tages von Freitag oder seiner Nacht [1]?
Antwort:
Es gibt viele Ahadith zu den Vorzügen des Rezitierens der Surah al-Kahf am Freitag. Auch
wenn diese Ahadith unter die da’if-Kategorie fallen, sagen die Gelehrten, dass sie sich
gegenseitig unterstützen und demzufolge als Beweis genommen werden können. Es wurde
authentisch überliefert, dass dies (das regelmäßige Rezitieren der Surah al-Kahf am Freitag)
die Praxis von Abu Sa’id al-Khudry war.
Deshalb ist es erwünscht, die Praxis dieses großen Sahabi zu befolgen und diese Ahadith in die
Tat umzusetzen. Denn diese Ahadith stützen sich gegenseitig und werden weiterhin durch die
Praxis dieses Sahabi gestärkt.
Was das Rezitieren der Surah al-Kahf Freitagnacht [1] betrifft, so kenne ich keinen Beweis, der
dies unterstützt. Deshalb ist klar, dass es nicht erlaubt ist, diese Surah Freitagnacht (d.h. nach
unislamischer Betrachungsweise Donnerstagabend) zu rezitieren.
Möge Allah uns Erfolg geben.
Schaikh ibn Baaz, rahimahullah
Eine der an den Schaikh gestellten Fragen, nach seinem Kommentar zu einem Symposium an
der ‚Al-Jami `Al-Kabir‘ in Riad, mit dem Motto „Freitag und dessen Status im Islam“, am
16/5/1402 n.H.)
[1] Anmerkung: D.h. Donnerstag nach Maghrib, ab da beginnt nach islamischer Sichtweise die
Nacht des Freitags.
Quelle; islamfatwa.de

Freitag, 10. Mai 2013

Sunnah beim Anziehen der Schuhe

Der Prophet, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, hat gesagt: “Wenn ihr eure
Schuhe anzieht, dann fangt mit dem rechten Schuh an, und wenn ihr sie
auszieht, fangt mit dem linken Fuß an. Zieht entweder beide Schuhe an
oder geht ohne Schuhe.” (bei Muslim überliefert)

Sunnan beim Wudu

1. Die Worte “Bismillahi-r-Rahmani-r-Rahim” (dt.: im Namen Allahs,
des Allerbarmers, des Barmherzigen).
2. Das dreimalige Waschen beider Hände am Anfang der kleinen rituellen
Waschung.
3. Das Ausspülen des Mundes und das Einziehen von Wasser in die Nase,
bevor man sein Gesicht wäscht.
4. Das Auspusten des in die Nase eingezogenen Wassers, wegen des
folgenden Hadiths: “... Da wusch er seine Hände dreimal, dann spülte er
seinen Mund aus, zog Wasser in seine Nase ein und blies es wieder aus,
dann wusch er sein Gesicht dreimal...” (Über diesen Hadith gibt es einen
Konsens.)
5. Dass man es beim Ausspülen des Mundes und beim Einziehen von
Wasser in die Nase übertreibt, wenn man nicht gerade fastet, wegen des
folgenden Hadith: “ ... und übertreibe es beim Einziehen von Wasser in
die Nase, ausser wenn du gerade fastest...” (von den Vieren überliefert)
- Das Übertreiben beim Ausspülen des Mundes bedeutet, dass man das
Wasser ausgiebig durch den ganzen Mund gehen lässt.
- Das Übertreiben beim Einziehen von Wasser in die Nase bedeutet, dass
man das Wasser bis in die Tiefen der Nase einzieht.
6. Dass man sich mit derselben Handvoll Wasser den Mund spült und
Wasser in die Nase einzieht, ohne abzusetzen. “Dann gab er seine Hand
hinein (ins Wassergefäß), spülte sich den Mund und zog Wasser in seine
Nase ein, aus einer Handvoll Wasser.” (Über diesen Hadith gibt es einen
Konsens)
7. Das Zahnputzstäbchen Siuaak: Es wird beim Ausspülen des Mundes
gebraucht, wegen des folgenden Hadithes: “Wenn es nicht zuviel für die Moslems wäre, würde ich es ihnen befehlen, vor jedem Gebet das Zahnputzstäbchen zu gebrauchen.” (von Ahmad und Al Nasaa`iyy überliefert)
8. Durch stark behaarte Bärte mit den nassen Fingern zu gehen, wenn man sich das Gesicht wäscht. (Er, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, fuhr mit seinen Fingern durch seinen Bart, wenn er die kleine rituelle Waschung durchführte) (von  Tirmidhi überliefert.)                                                                                                                             9. Wie man sich den Kopf abwischt:                                                                                                  
- Man fängt mit der nassen Hand vorne an und geht bis zum Nacken und dann wieder zurück nach oben. Was das Pflichtwischen des Kopfes betrifft, so reicht es, wenn man irgendetwas vom Kopf abwischt, und man kann es auch auf irgendeine Weise machen.      10. mit Wasser zwischen die Finger und Zehen zu greifen, wegen des folgenden Hadiths: “Nimm die kleine Waschung gut vor und fahre durch die Finger und Zehen.” (von den Vieren überliefert)                                                                                                                           
 11. Was die Hände und Füße betrifft, so sollte man mit der Rechten Seite beginnen, wegen des folgenden Hadiths: “Der Gesandte, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, liebte es, beim Anziehen der Schuhe, ... und beim rituellen Waschen.” (über diesen Hadith besteht ein Konsens.)                                                                                                                                     12. Dass man das Gesicht, die Arme und die Füße bis zu dreimal, statt einem Mal wäscht.         
13. Die Aussprache der Bezeugung (Schahaadatain), nachdem man mit der kleinen Waschung fertig ist, indem man Folgendes sagt: “Ich bezeuge, dass nur Allah anbetungswürdig ist, allein, ohne Gleichen, und dass Muhammad Sein Diener und Gesandter ist.” Das Ergebnis ist, dass einem die acht Türen des Paradieses geöffnet werden und man kann durch die gehen, durch die man will.” (von Muslim überliefert)     
14. Dass man die kleine Waschung zu Hause vor-nimmt. Er, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, sagte: “Wer die Waschung zu Hause vornimmt und dann zu einem der Häuser Allahs geht, um eine Pflicht Allahs zu verrichten, dem wird mit jedem Schritt eine Sünde vergeben und er steigt mit jedem nächsten eine Stufe höher.” (von Muslim überliefert)                                                                                                                                                       15. Das Streichen: Dass man mit der Hand über das Körperglied streicht, egal ob direkt bei der Waschung mit dem Wasser oder gleich nach dem Waschen des Körpergliedes.                        
16. Sparsam mit Wasser umgehen: “Der Gesandte, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, nahm die kleine Waschung mit einer Handvoll Wasser vor.” (Über diesen Hadith besteht ein Konsens.)                                                                                                                       17. Die Verlängerung der Arme und Füße zu waschen, weil Abu Hurairah die kleine Waschung vornahm und beim Waschen der Arme über sie hinweg bis zu den Oberarmen ging und beim Waschen der Füße über sie hinweg bis zu den Unterschenkeln ging. Dann sagte er: "Ich habe gesehen, dass der Gesandte Allahs, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, so die kleine Waschung vorgenommen hat.” (von Muslim überliefert)                          
 18. Das Beten von zwei Gebetseinheiten nach der kleinen Waschung. Der Gesandte Allahs, Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, sagte: “Wer so wie ich die kleine rituelle Waschung vornimmt und dann zwei Gebetseinheiten verrichtet, in denen er über nichts anderes nachdenkt als über das, was zum Beten gehört, dem werden seine bisherigen Sünden vergeben.” (von Al Bukhary und Muslim überliefert. Bei Muslim im Hadith von `Uqbah Ibn `Aamer heißt es: “ ..., der kommt unbedingt ins Paradies.”                                
19. Die kleine Waschung gut durchführen: dass man alle Körpterteile gut wäscht.                      
- Der Muslim nimmt die kleine rituelle Waschung pro Tag und Nacht mehrmals vor, manchmal fünfmal, manchmal mehr, wenn man das Qiyaamgebet vornimmt. Wie oft man diese Sunnahs ausführt, hängt davon ab, wie oft man die kleine Waschung vornimmt. So erhält man großen Lohn. Das Ergebnis, wenn man diese Sunnahs bei der kleinen Waschung   vornimmt: Man gehört dann zu denen, die mit der folgenden Aussage des Gesandten, Allahs Gnade und Frieden sein mit ihm, gemeint sind: “Wer die kleine Waschung vornimmt und sie gut verrichtet, dessen Fehler gehen aus seinem Körper, bis aus den Finger- und Fußnägeln.” (von Muslim überliefert)

Sunna beim Aufwachen

1. Das Wegwischen der Spuren des Schlafes, denn Al Nauauiyy und Ibn
Hadschar erwähnten betrefflich einer Überlieferung des Propheten, Allahs
Gnade und Frieden seien mit ihm, dass es erwünscht ist. In dieser
Überlieferung heisst es nämlich: “Da wachte der Gesandte Allahs auf,
Allahs Gnade und Frieden seien mit ihm, saß da und wischte sich den
Schlaf mit seiner Hand aus seinem Gesicht.”  (überliefert bei Muslim)
2. Man sagt das folgende Gebet: “Dank sei Allah, der uns erwachen ließ,
nachdem Er uns im Schlaf das Leben genommen hatte (der Schlaf ist der
kleine Tod) und dem die Wiederauferstehung am Jüngsten Tag gehört.”
(überliefert bei Bukhary)
3. Das Zahnputzstäbchen Siwaak: “Wenn er, Allahs Gnade und Frieden
seien mit ihm, nachts aufwachte, bewegte er das Zahnputzstäbchen in
seinem Munde fort.” (Über diese Überlieferung besteht ein Konsens.)
Der Grund dafür ist,
1. dass es eine Eingenschaft des Zahnputzstäbchens ist, uns wach und
fleißig zu machen.
2. es nimmt den Geruch im Mund.

Donnerstag, 9. Mai 2013

69 Teile des Imans


بسم الله الرحمن الرحيم
Abu Huraira, Allahs Wohlgefallen auf ihm, berichtete, dass der Prophet, Allahs Segen und Friede auf ihm, sagte:
„Der Glaube besteht aus mehr als sechzig Abteilen, und die Schamhaftigkeit (Haya´) ist ein Teil des Glaubens (Iman).“
(Sahih al-Buchary Nr.9)
Erläuterung:
„Haya“ ist eine Eigenschaft, die einen Menschen vor Schlechtigkeiten schützt, und ihn davor schützt, jemandem sein Recht nicht ganz zu geben. Deshalb heißt es in einem anderen Hadith „Die Gesamtheit von Haya ist das Gute.“ Wenn gefragt wird: „Wie kann Haya ein Teil des Iman sein, wo doch Haya eine angeborene Eigenschaft ist?“, so antwortet man: „Haya kann seit der Geburt vorhanden sein, oder erst später erlangt werden. Dafür benötigt es die Hinwendung zum Din, das Aufnehmen von Mühsal, das Wissen und die Absicht. Und deshalb ist dies auch ein Teil des Iman.“
Außerdem gehört es deshalb zum Iman, da sie zum Gehorsam bewegt, und das Meiden der Sünden verursacht.
Wenn gefragt wird: „Wieso hat der Prophet (sallallahu alayhi wa sallam) nur Haya erwähnt?“, so antwortet man: „Haya ist ein Grund dafür, dass man sich die anderen Imanteile aneignet, denn eine Person mit Haya hütet sich davor, im Diesseit und im Jenseits in Schande gestürzt zu werden, indem sie die Gebote einhält, und die Verbote meidet.
Die Teile des Iman
Qadi Iyad sagte folgendes: „Eine Gruppe von Gelehrten haben durch Idschtihad versucht, die Teile des Iman herauszuarbeiten. Es ist aber schwer zu sagen, dass diese Teile auch jene sind, die im Hadith gemeint sind. Es fügt dem Iman keinen Schaden zu, wenn man die hier erwähnten Teile des Iman nicht kennt.“
A. Die Taten des Herzen: Die Taten des Herzen beinhaltet den Bereich des Glauben und der Absicht. In diesem Bereich gibt es 24 Teile:
1. Der Iman an Allah: Der Iman an das Wesen, die Eigenschaften, die Einheit, und die Unvergleichbarkeit Allahs. Dies beinhaltet auch den Iman daran, dass alles außer Allah erschaffen wurde.
2. Der Iman an die Engel
3. Der Iman an die Bücher
4. Der Iman an die Propheten
5. Der Iman an die Vorherbestimmung, und der Iman, dass dabei das Gute und Schlechte von Allah kommt.
6. Der Iman an das Jenseits: Dies beinhaltet die Befragung im Grab, die Wiedererweckung nach dem Tod, die Wiederauferweckung der gesamten Menschen am Tag der Abrechnung, die Waage, die Brücke (sirat), das Paradies und die Hölle.
7. Die Liebe zu Allah.
8. Die Liebe für Allah – Der Hass für Allah.
9. Die Liebe zum Propheten (sallallahu alayhi wa sallam) und der Iman an sein hohe Stellung. Dies beinhaltet auch die Segenswünsche für den Propheten (sallallahu alayhi wa sallam) und das Festhalten an seine Sunnah.
10. Ihlas. Dies beinhaltet das Meiden von Augendienerei (Riya) und Heuchlerei (Nifaq).
11. Die Reue (Tauba)
12. Die Furcht vor Allah
13. Die Hoffnung auf die Barmherzigkeit Allahs.
14. Die Dankbarkeit zu Allah
15. Das Halten von Versprechen
16. Die Geduld
17. Die Zufriedenheit mit dem Schicksal
18. Das Vertrauen auf Allah (Tawakkul)
19. Die Barmherzigkeit
20. Tawazu: Der Respekt zu den Älteren, und die Barmherzigkeit zu den Jüngeren sind hier beinhaltet.
21. Das Meiden von Hochmut, und das Wohlgefallen an sich selbst.
22. Das Meiden von Neids.
23. Das Meiden von Rachegefühlen.
24. Das Meiden von Zorn.
B. Die Taten der Zunge: Die Taten der Zunge bestehen aus sieben Teilen:
1. Das Aussprechen des Tauhids
2. Das Lesen des Qur’an
3. Das Aneignen von Wissen
4. Die Weitergabe des Wissens
5. Dua (Bittgebete)
6. Dhikr: Das Bitten um Vergebung (Istighfar) ist hier beinhaltet.
7. Das Meiden von leerem Gerede
C. Die Taten des Körpers: Die Taten des Körpers bestehen aus 30 Teilen:
a. davon beziehen sich 15 Teile auf die eigene Person
1. Die gefühlsmäßige und rituelle Reinigung: Dies beinhaltet auch das Meiden von Unreinheit.
2. Das Bedecken der Aurah
3. Das Beten der Pflichtgebete und der freiwilligen Gebete (Nafila).
4. Zakat
5. Die Befreiung des Sklaven
6. Die Wohltätigkeit: Dies beinhaltet auch das Speisen anderer, und die gute Behandlung des Gastes.
7. Das Pflichtfasten und das freiwillige Fasten
8. Die Vollziehung der Hajj und der Umrah
9. Der Tawaf
10. Itikaf (Das Zurückziehen in die Moschee für die Ibadah)
11. Das Ersuchen der Qadrnacht.
12. Der Schutz vor Fitnah im Din: Die beinhaltet die die Ausreise (Hijra) aus dem Land des Schirks.
13. Das Einhalten eines Schwurs, den man bei Allah geschworen hat, wobei der Schwörende verspricht, eine Sache für Allah zu machen, die keine Pflicht im Din ist.
14. Das Einhalten des Schwurs.
15. Das Nachholen, bzw. das Tragen der Konsequenzen von Nichtverrichteter Ibadah.
b. Sechs Teile des Iman beziehen sich auf die Pflichten, die jemand gegenüber seinen Nahestehenden erfüllen muss
1. Das Wahren der Keuschheit
2. Das Geben der Rechte der Familienangehörigen
3. Die Güte zu den Eltern, und das Meiden von Aufmüpfigkeit gegen sie.
4. Das gute Erziehen der Kinder
5. Die Pflege der Verwandtschaftsbande
6. Demjenigen, dem der Gehorsam zusteht, gehorsam zu sein (oder die gute Behandlung der Sklaven).
c. Davon beziehen sich 17 Teile auf die Pflichten des Einzelnen gegenüber der Gemeinschaft
1. Das Richten mit Gerechtigkeit
2. Der Gehorsam gegenüber diejenigen, die die Befehlsgewalt haben.
3. Das Friedenstiften unter den Menschen (Dies beinhaltet auch das Bekämpfen der Khawarij und der Räuber).
4. Die gegenseitige Unterstützung im Guten: Dies beinhaltet das Gebieten des Guten, und das verbieten des Schlechten.
5. Das Ausführen der Strafen im Din (Haddstrafen)
6. Jihad machen, das Beschützen der islamischen Grenzen.
7. Die gute Behandlung des Anvertrauten, das Geben von einfünftel der Kriegsbeute an die Staatskasse.
8. Das Ausleihen von Geld, und die Begleichung der Schulden
9. Die ehrenvolle Behandlung der Nachbarn.
10. Das gute und schöne Auskommen mit den Menschen
11. Das Verdienen von ehrlichen, erlaubten Gütern, und das korrekte Ausgeben.
12. Das Meiden von Verschwendung, und das Ausgeben in unnötige Dinge.
13. Die Erwiderung des Grußes
14. Einem Niesenden „Yarhamukallah“ zu sagen.
15. Das Meiden, die Menschen zu plagen.
16. Das Meiden von Spielen und leeren Dingen wie z.B Vergnügungen
17. Das Entfernen von Hindernissen, die die Menschen auf dem Gehweg stören könnten.
Dies sind insgesamt 69 Teile. Es ist auch möglich, einige Teile weiter aufzuspalten, sodass man auf eine Anzahl von 79 Teilen kommen kann.
In einer Überlieferung ist folgender Zusatz zu finden: Der Hervorragendeste davon ist das Zeugnis: Es gibt kein Gott ausser Allah, und der geringste davon ist es, etwas Hinderndes vom Weg zu entfernen.“ Diese Überlieferung zeigt, dass die verschiedenen Zweige des Iman verschiedene Stufen haben.
Und Allah weiß es am besten

Hadith 1 aus An-Nawawi 40 Ahadith: die Taten


Vom Führer der Gläubigen, Umar ibn Al-Khattab, Allahs Wohlgefallen auf ihm, der gesagt hat: Ich hörte den Gesandten Allahs (sall Allahu alayhi wa salam) sagen: Die Taten sind entsprechend den Absichten, und jedem Menschen gebührt, was er beabsichtigt hat. Wer also seine Auswanderung um Allahs und seines Gesandten willen unternahm, dessen Auswanderung war für Allah und seinen Gesandten, und wer seine Auswanderung um der Welt willen unternahm, sie zu erlangen, oder wegen einer Frau, sie zu heiraten, dessen Auswanderung war für das, dessentwillen er auswanderte.
Bericht bei Bukhary und Muslim in ihren Sahih-Werken

Praktische Methoden im Kampf gegen den Schaytan

بسم الله الرحمن الرحيم


1. das Wissen
Ibn Abbas (ra) betrachtete die Unwissenheit des Menschen als das weiteste Tor für den Schaytan. Daher beschäftige dich mit lesen, lernen, Seminaren und wissenschaftlichen Treffen, auf das sie den Schaytan insha`Allah von dir fernhalten.
2. das Gedenken an Allah (Dhikr)
Allah taala sagt im Quran:
ان الذين اتقوا اذا مسهم طائف من الشيطان تذ كروا فاذا هم مبصرون
Diejenigen, die gottesfürchtig sind, wenn sie eine Heimsuchung vom Schaytan her trifft, erinnern sich, und so gleich werden sie einsichtig. (7:201)
Es ist notwendig Allah taala häufig und kontinuierlich zu gedenken, am Tage und in der Nacht, vor dem Essen und Trinken, vor dem Einschalfen ect., so lange bis der Schaytan an dir verzweifelt oder sich von dir entfernt.
3. das Fasten
Al-Bukhary überliefert über das wahre Fasten von Anas ibn Malik (ra), der vom Gesandten Allahs, saws, überliefert: " der Schaytan fliesst im Sohne Adams, wie das Blut in den Adern."                                                                                                                                     Das Fasten ist ein wirksames und einflussreiches, erzieherisches Element für die Durchsichtigkeit des Herzens, Reinheit der Seele, Schwächung der Neigung und Erschöpfung des Schaytans.
4. die Freundschaft mit Frommen
Al-Mundhiri überliefert vom Gesandten Allahs, saws,: " eine Person (alle auf einer Reise) ist ein Schaytan, zwei Personen sind zwei Schayatin und erst drei Personen bilden eine Reisegemeinschaft." überleifert u.a. bei Al-Hakim, hasan sahih nach Al-Albani.
Gegenseitige Ermahnung zur Wahrheit und Geduld ist ein Weg, der zum Wohlgefallen Allahs führt.
5. sei vorbereitet auf den Kampf....
Ibn al-Qaiyim schreibt: die erste Einflüsterung des Schaytans ist ein Gedanke, so wehre ihn ab, denn dies ist leichter als das, was nach ihm kommt. Tust du dies nicht, do wird daraus eine Idee. Wehre sie ab, denn dies ist leichter als das, was nach ihr kommt. Tust du dies nicht, so wird daraus eine Absicht. Wehre sie ab, denn dies ist leichter als das, was nach ihr kommt. Tust du dies nicht, dann wird daraus ein Vorhaben. Wehre es ab, denn das ist leichter als das, was nach ihm kommt. Tust du dies nicht, so wird daraus eine Handlung. Wehre sie ab, denn dies ist leichter als das, was nach ihr kommt. Tust du dies nicht, wird aus ihr eine Gewohnheit..... "
Der Schaytan kam zum Iman Ahmad ibn Hanbal während er im Sterben lag, um seine letzten Versuche zur Vereitelung seiner Werke zu unternehmen. Er wählte einen Ansatz, der nur für grosse Gelehrte auf diesem Niveau in Frage kommt. Er sagte zu ihm: "du bist mit entkommen, oh ibn Hanbal." Die wachsamkeit seines Herzens, Lauterkeit seiner Seele und Verbundenheit zu d´seinem Herrn liessen ihn sich schnell an einen Hadith unseres Propheten, saws, erinnern, woraufhin er zum Schaytan sagte: "zugrunde gehen sollst du, ich bin dir nicht entkommen. Wir überlieferten vom Gesandten Allahs, saws, dass dieser sagte: der Schaytan fliesst im Sohne Adams, wie das Blut in den Adern."
Dieses Wissen schützte Imam Ahmad vor der Einflüsterung des Schaytans in einem von Allah bestimmten Moment, bevor er seinem Herrn begegnete. Der Schaytan wollte, dass ihn Einbildung und Hochmut befallen, in dem er sich für einen grossen Imam hielt, der es geschafft hat, den Fangseilen des Schaytan zu entkommen. subhanAllah
Muslim überliefert von Abdullah ibn Masud, ra, dass der Prophet, saws, sagte: "Keiner betritt das Paradies, in dessen Herzen sich auch nur das Gewicht eines Stäubchens von Hochmut befindet."
Wir müssen uns immer im vollständigen Bewusstsein über die Einflüsterungen des Schaytans sein, insbesondere in den letzten   Momenten unseres Lebens....  
aus: der Kampf gegen den Schaytan